Neue Buchmacher in Deutschland: Wer 2026 eine echte Erlaubnis hat

Updated Oktober 2026
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Wer in Deutschland Sportwetten anbietet, braucht seit Juli 2021 eine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Ein Anbieter, der erst seit Kurzem auf dem Markt ist, ist daran zu erkennen, dass seine Domain auf der Whitelist der Behörde geführt wird – nicht an seinem Werbeversprechen, seinem Bonus oder seinem Logo. Im Folgenden erfahren Sie, was einen Buchmacher auszeichnet, wie er seine Margen kalkuliert, welche gesetzlichen Regeln hierzulande gelten und welche Anbieter zum Stand des Whitelist-Snapshots vom 2. Oktober 2026 eine Sportwetten-Erlaubnis halten.

Ein Schlüssel steckt in der Tür eines leeren, hell beleuchteten Ladenlokals, draußen fällt die Dämmerung.
Die GGL führt die I.B.C. Sportsbetting Limited als Veranstalterin der Sportwetten unter bet3000, die Erlaubnis ist mit dem Erstdatum 22. April 2026 verzeichnet.

Geprüft am Oktober 17, 2026 gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder und die ihr zugrunde liegenden Erlaubnisbescheide.

Was ein Buchmacher ist – und wie er Geld verdient

Ein Buchmacher nimmt Wetten zu festen Quoten an und zahlt den Gewinn nach dem Schema Einsatz mal Quote aus. Das ist die Geschäftstätigkeit in einem Satz. Wer mehrere Wetten zu einer Kombiwette bündelt, bekommt die Einzelquoten multipliziert – und in dieser Multiplikation sitzt die zweite Marge, neben der ohnehin in jeder einzelnen Quote eingerechneten. Was der Anbieter verdient, ist die Differenz zwischen dem, was die Wettenden zusammen eingesetzt haben, und dem, was er an sie auszahlt.

Ein leerer Wettschein aus Papier liegt neben einem Kugelschreiber und einer Tasse Kaffee auf einem Holztisch, Aufnahme von oben.
Auf der Whitelist der GGL ist für Betway die Betway Limited als Betreiberin geführt, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 09.03.2021 und einer Folgeerlaubnis vom 23.12.2022.

Wie Quoten entstehen

Eine Quote ist keine Vorhersage, sondern ein Preis. Der Buchmacher schätzt für jedes Ergebnis eines Marktes eine Wahrscheinlichkeit, addiert einen Aufschlag und leitet daraus die Quote ab. Liegt seine Schätzung für einen Heimsieg bei 50 %, für ein Unentschieden bei 30 % und für einen Auswärtssieg bei 20 %, dann lauten die „fairen“ Quoten 2,00 / 3,33 / 5,00. Mit einem Aufschlag von etwa 5 % sähe das dann eher aus wie 1,90 / 3,15 / 4,70 – niedrigere Quoten, weniger ausgezahlt pro eingesetztem Euro, dafür Marge im Preis versteckt.

Was die Marge konkret bedeutet

Die Marge eines Marktes ist 100 % minus der Auszahlungsquote. Die Auszahlungsquote ist die Kehrwertsumme aller 1/Quoteᵢ über die Ergebnisse des Marktes: 1 ÷ (1/1,90 + 1/3,15 + 1/4,70) ≈ 0,95. Die Marge beträgt also rund 5 %. Bei einem Markt mit nur zwei möglichen Ausgängen – etwa einem Tennis-Match ohne Unentschieden – ist die Berechnung dieselbe, nur mit zwei Summanden: 1,80 / 2,05 ergibt etwa 5,2 % Marge. Ein „besserer“ Quotenvergleich ist einer mit niedrigerer Marge – oder einer, bei dem die Differenz zwischen Buchmachern einen Wetten- oder Kombiwert schafft.

Einzelwette, Kombiwette, Systemwette

Die Einzelwette ist die Grundform: ein Ergebnis, eine Quote. Die Kombiwette multipliziert die Einzelquoten, das Risiko wächst mit jedem Bein – verliert auch nur eines, ist der gesamte Einsatz weg. Systemwetten wie Trixie, Heinz oder Goliath kombinieren mehrere Wetten so, dass nicht alle Beine zutreffen müssen, damit etwas ausgezahlt wird. Ein Heinz besteht aus 57 Wetten auf sechs Auswahlen in allen Kombinationen ab drei Beinen. Wer ihn spielt, akzeptiert einen hohen Gesamteinsatz für eine Auszahlung, die einen Teilverlust übersteht. Welche Systemform für ein Programm angeboten wird, legt der Anbieter fest; nicht jeder Heinz ist bei jedem Anbieter verfügbar.

Live-Wetten: was erlaubt ist und was nicht

Live-Wetten sind erlaubt, aber auf das Endergebnis und wenige seltene Ereignisse im Spielverlauf beschränkt: das nächste Tor beim Fußball, der nächste Satz beim Tennis. Auf den nächsten Punkt im Tennis oder den nächsten Korb im Basketball darf nicht gewettet werden – diese Ereignisse treten so häufig auf, dass sie als manipulationsanfällig gelten. Was beim jeweiligen Anbieter konkret zur Verfügung steht, regelt dessen Sportwettprogramm. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige oder Amateure teilnehmen, sind ausgeschlossen; in der Praxis der Behörde zählt Fußball unterhalb der 3. Liga dazu.

Wie wird man Buchmacher in Deutschland?

Wer Sportwetten im Internet anbieten will, braucht eine Erlaubnis nach § 27f Abs. 1 des Glücksspielstaatsvertrags 2021. Erteilt wird sie heute von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale). Eine erste Erlaubnis läuft fünf Jahre; verlängert werden kann, wer sich bewährt hat. Voraussetzungen reichen von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit über die Spielsuchtprävention bis zur Geldwäsche-Compliance. Eine Erlaubnis aus Malta, Curaçao oder Anjouan ersetzt die deutsche nicht – die Dienstleistungsfreiheit der EU gilt zwar grundsätzlich, aber die Glücksspielaufsicht ist nach dem Vertrag davon ausgenommen.

Wer in Deutschland eine Erlaubnis prüft

Auf der Whitelist der GGL ist die Domain mit dem Erstdatum der Erlaubnis verzeichnet – nicht mit einem Enddatum. Eine Liste mit Enddatum gibt es nicht, weil Erlaubnisse zwar ruhen oder widerrufen werden können, aber der Snapshot der Liste, an dem die Erlaubnis wirksam war, zeigt das Datum der Erteilung. Wer nachschauen will, ob ein Anbieter eine Erlaubnis hat, geht auf die Übersicht erlaubter Anbieter der GGL und sucht die Domain. Steht sie dort mit einer Sportwetten-Erlaubnis, ist sie erlaubt. Steht sie nicht, ist sie es nicht – egal, was der Anbieter selbst behauptet.

Was die Whitelist zeigt und was nicht

Die Whitelist ist die einzige amtliche Quelle. Sie nennt die Domain und die Inhaberin der Erlaubnis, dazu das Datum der Erteilung und einer etwaigen Folgeerlaubnis. Was sie nicht zeigt: Bonusaktionen, Auszahlungsdauer oder die Zahlungsmittel des Anbieters. Diese Punkte stehen nur in dessen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Eine .de-Domain allein ist außerdem kein Beweis – eine deutsche Domain können auch Anbieter ohne deutsche Erlaubnis registrieren.

Was ändert sich 2026 – Markteinsteiger mit Erlaubnis

Der Eintritt auf den deutschen Markt ist 2026 kein Selbstläufer mehr. Wer eine Erlaubnis bekommt, hat ein mehrjähriges Verfahren hinter sich: wirtschaftliche Eignungsprüfung, Geldwäsche-Compliance, ein konzessioniertes Spielsuchtpräventionskonzept. Das erklärt, warum die Zahl der Anbieter begrenzt bleibt und warum die jüngsten Erlaubnisse nicht bei großen neuen Namen stehen, sondern bei Anbietern, die den deutschen Markt schon aus der Übergangszeit kannten.

Welche Erlaubnisse in diesem Jahr neu erteilt wurden

Im aktuellen Whitelist-Snapshot vom 2. Oktober 2026 ist die Erlaubnis für bet3000 mit dem Erstdatum 22. April 2026 verzeichnet. Das ist die jüngste Erst-Erlaubnis im Datensatz – und sie zeigt, was ein Markteintritt nach dem neuen Recht bedeutet: nicht ein bisher unbekannter Anbieter, sondern ein etablierter Wettanbieter, der seinen Betrieb an die neuen Regeln angepasst hat. Wer hierzulande eine Domain auf der Liste findet, deren Erstdatum in 2026 liegt, hat einen Markteinsteiger im Sinne dieses Staates vor sich.

Was eine Erlaubnis konkret bedeutet

Eine Erlaubnis bringt Pflichten mit sich, die ein Anbieter ohne Erlaubnis nicht hat. Er muss Spielende identifizieren, die Einzahlungen über alle Anbieter hinweg auf 1.000 € pro Monat deckeln, eine Sperrdatei namens OASIS abfragen und Gewinne auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto halten. Wer ohne Erlaubnis anbietet, hat diese Pflichten nicht – und wer dort einzahlt, hat diese Sicherheiten nicht. Das ist der Unterschied, der die Unterscheidung zwischen „neuer Anbieter“ und „neuer Name auf der Liste“ erst interessant macht.

GGL-Whitelist: wer eine Sportwetten-Erlaubnis hält

Anbieter Whitelist-Status und Inhaberin Erlaubnis seit
ODDSET Whitelist – Sportwetten; Inhaberin ODDSET Sportwetten GmbH 18.11.2020 (Folgeerlaubnis 15.12.2022)
Betway Whitelist – Sportwetten; Inhaberin Betway Limited 09.03.2021 (Folgeerlaubnis 23.12.2022)
DAZN Bet Whitelist – Sportwetten; Inhaberin DZBT Operations Limited 22.08.2023
bet-at-home Whitelist – Sportwetten; Inhaberin Bet-at-home.com Internet Limited 02.11.2020 (Folgeerlaubnis 22.12.2022)
Tipwin Whitelist – Sportwetten; Inhaberin Tipwin Limited 09.10.2020 (Folgeerlaubnisse 27.12.2022, 09.01.2024)
Betano Whitelist – Sportwetten; Inhaberin Betkick Sportsbetting Limited 19.02.2021 (Folgeerlaubnis 16.12.2022)
Winamax Whitelist – Sportwetten; Inhaberin WINAMAX SA 29.06.2021 (Folgeerlaubnis 08.12.2022)
Tipico Whitelist – Sportwetten; Inhaberin Tipico Co. Limited 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 09.12.2022)
Bet3000 Whitelist – Sportwetten; Inhaberin I.B.C. Sportsbetting Limited 22.04.2026
Sportwetten.de Whitelist – Sportwetten; Inhaberin NetX Betting Limited 19.11.2020 (Folgeerlaubnis 16.12.2022)

Die Tabelle zeigt den Stand der Whitelist vom 2. Oktober 2026. Eine Erst-Erlaubnis hat eine Laufzeit von fünf Jahren – was die Spalte nicht zeigt, ist eine Anlaufzeit der Erlaubnis selbst, denn eine Erlaubnis kann unabhängig vom Datum der Erteilung ruhen oder widerrufen werden, ohne dass die Whitelist dies für die Domain nachträglich ändert. Wer aktuell wetten will, prüft die Domain direkt auf der Liste der Behörde.

Die zehn Anbieter im Vergleich

Was die Liste zeigt, sind zehn Anbieter, die zum Stand des Snapshots eine Erlaubnis haben. Was sie nicht zeigt: Welche dieser Anbieter aktuell ein gutes Wettprogramm haben, welche Auszahlungsdauer, welchen Bonus. Diese Punkte stehen in den AGB des jeweiligen Anbieters, und sie sind nicht Teil der Whitelist. Was eine Erlaubnis garantiert, ist die rechtliche Rahmenbedingung – nicht das Wetten-Erlebnis. Der Vergleich der zehn Anbieter, der folgt, bewegt sich daher auf der Ebene dessen, was die Whitelist abbildet: wer die Inhaberin ist, wo sie sitzt und seit wann die Erlaubnis besteht.

ODDSET

Inhaberin der Erlaubnis ist die ODDSET Sportwetten GmbH; die Erlaubnis wurde am 18. November 2020 erteilt und mit Bescheid vom 15. Dezember 2022 verlängert. ODDSET ist der traditionsreichste Name in der Liste – das Vorgängerunternehmen betrieb schon vor 2021 in Deutschland ein stationäres Wettangebot. Heute gehört die Marke zur GML, einer Gemeinschaft aus Lotteriegesellschaften mehrerer Bundesländer. Wer ODDSET wählt, bekommt einen Anbieter, dessen wirtschaftliche Substanz über Jahrzehnte aufgebaut wurde. Aktuell ist das Sportwettenangebot Teil eines breiteren Portfolios aus Lotterien und Casino – was das Wettprogramm auf das beschränkt, was sich nebenbei vermarkten lässt.

Urteil: ODDSET ist für Spielende sinnvoll, die deutsche Marken bevorzugen und keine Spitzenquoten brauchen – die Marge ist solide, das Programm schmaler als bei reiner Wett-Anbietern.

Betway

Betway Limited aus Malta ist die Inhaberin; die Erlaubnis wurde am 9. März 2021 erteilt und am 23. Dezember 2022 verlängert. Betway gehört zu den großen, internationalen Anbietern mit deutschem Zugang. Die Plattform deckt Fußball, Tennis, US-Sport und eSports im weiteren Sinne ab, wobei eSports in Deutschland nicht als Sport im Sinne des Wettprogramms anerkannt ist. Praktisch relevant ist Betway für Spielende, die zwischen deutschem und internationalem Wettangebot wechseln wollen und einen Anbieter mit hoher Programmbreite suchen.

Urteil: Betway ist für Vielfalt im Programm die bessere Wahl als ODDSET – das gilt insbesondere für Spielende, die über Fußball hinaus wetten wollen.

DAZN Bet

Veranstalterin ist die DZBT Operations Limited aus Zebbug, Malta; die Erlaubnis wurde am 22. August 2023 erteilt. DAZN Bet ist die Wettmarke des Streaming-Dienstes DAZN und nutzt dessen Sportrechte als Vertriebsweg. Das Sportwettenangebot ist eng an die Live-Übertragungen gekoppelt, was die Bedienung für DAZN-Abonnenten einfach macht. Die Frage, die bleibt, ist die Programmtiefe außerhalb der DAZN-Sportarten: Fußball ist breit, US-Sport über die DAZN-Rechte, andere Sportarten fallen zurück.

Urteil: DAZN Bet eignet sich für Spielende, die ohnehin DAZN nutzen und ihre Wetten direkt im Stream-Umfeld platzieren wollen – wer unabhängig vom Stream wettet, findet bei einem Vollsortimenter ein dichteres Programm.

bet-at-home

Inhaberin ist die Bet-at-home.com Internet Limited aus Malta; die Erlaubnis datiert auf den 2. November 2020, eine Folgeerlaubnis auf den 22. Dezember 2022. bet-at-home ist ein österreichischer Anbieter mit Wurzeln im Online-Glücksspiel der frühen 2000er Jahre. Das Programm ist breit, die Quote eher zurückhaltend. Wer dort wettet, bekommt einen solide regulierten Anbieter, der in der deutschen Aufsichtslandschaft verankert ist.

Urteil: bet-at-home ist eine Wahl für Spielende, die einen bekannten Namen mit deutscher Erlaubnis suchen und keine auffälligen Bonusbedingungen brauchen.

Tipwin

Inhaberin ist die Tipwin Limited; die Erlaubnis wurde am 9. Oktober 2020 erteilt und mit Folgeerlaubnissen am 27. Dezember 2022 und 9. Januar 2024 verlängert. Hinter dem Anbieter steht nach eigener Darstellung ein Familienunternehmen unter dem Geschäftsführer Dr. Damir Böhm. Tipwin ist im Sportwetten-Markt weniger sichtbar als die großen Marken, dafür mit einer längeren Erlaubnisgeschichte und einem Partner im deutschen Sport – etwa als Premium-Partner des Deutschen Basketball Bundes. Das Programm ist solide, im Live-Bereich nicht überall so breit wie bei Betway oder Tipico.

Urteil: Tipwin passt zu Spielenden, die einen Anbieter mit deutscher Verbindung suchen und auf Massenmarkt-Bonuswert verzichten können.

Betano

Veranstalterin ist die Betkick Sportsbetting Limited; die Erlaubnis datiert auf den 19. Februar 2021, die Folgeerlaubnis auf den 16. Dezember 2022. Das österreichische Unternehmen gehört zur Stoiximan-Gruppe. Betano gehört zu den Anbietern, die im europäischen Markt stark gewachsen sind und für Deutschland eine bewusste Markenstrategie fahren. Das Wettprogramm ist breit, die Bonusmechanik aktiv.

Urteil: Betano eignet sich für aktive Spielende, die ein breites Programm und ein Bonusprogramm erwarten – vorausgesetzt, sie lesen die Umsatzbedingungen, denn dort entscheidet sich, was ein Bonus wert ist.

Winamax

Inhaberin ist die WINAMAX SA aus Frankreich; die Erlaubnis wurde am 29. Juni 2021 erteilt und am 8. Dezember 2022 verlängert. Winamax ist in Frankreich die Nummer eins im Online-Poker und treibt seine Expansion in Europa weiter. Der Sportwettenarm ist in Deutschland weniger stark als die Poker-Marke – wer Winamax wählt, kommt meist aus dem Poker-Bereich. Das Wettprogramm ist solide, aber nicht das breiteste im Vergleich.

Urteil: Winamax ist für Poker-Spielende mit gelegentlichen Sportwetten die einfachste Wahl – ein reiner Wettkunde fährt mit den Vollsortimentern besser.

Tipico

Veranstalterin ist die Tipico Co. Limited aus Malta; die Erlaubnis wurde am 9. Oktober 2020 erteilt und am 9. Dezember 2022 verlängert. Tipico wurde 2004 von Oliver Voigt, Dieter Pawlik, Mladen Pavlovic und Wolfgang Kuentzle gegründet und ist im deutschen Markt der bekannteste Name – Marktführer im stationären Geschäft mit einer der höchsten Wettfilialendichten. Online ist Tipico breit aufgestellt, mit eigenem Live-Wetten-Programm und hoher Quote in Spitzenevents.

Urteil: Tipico bleibt für die meisten deutschen Spielenden die erste Adresse – wer eine Filiale in der Nähe schätzt, hat online denselben Anbieter.

Bet3000

Inhaberin ist die I.B.C. Sportsbetting Limited aus Sliema, Malta; die Erstdatum-Erlaubnis ist auf der Whitelist mit dem 22. April 2026 verzeichnet. Das macht Bet3000 zum jüngsten Ersteinstieg auf der Liste im aktuellen Snapshot. Bet3000 betreibt das Angebot aus dem Hintergrund eines auf Sportwetten spezialisierten Anbieters mit Wurzeln im deutschen Markt – inoffiziell ist der Markenname seit Jahren präsent, die Erlaubnis im neuen Recht ist neu. Das Programm ist auf wenige Sportarten konzentriert, dafür mit hoher Quote in den Kernmärkten.

Urteil: Bet3000 ist für Spielende interessant, die auf hohe Quoten in Fußball und Tennis Wert legen und einen Anbieter suchen, der genau das im Kern macht – das Live-Wetten-Programm ist schmaler als bei Tipico oder Betway.

Sportwetten.de

Veranstalterin ist die NetX Betting Limited aus Birkirkara, Malta; die Erlaubnis wurde am 19. November 2020 erteilt und am 16. Dezember 2022 verlängert. Der Markenname ist selbsterklärend: Eine Domain, die genau das tut, was sie sagt. Sportwetten.de gehört zur NetX-Gruppe, die sich auf den deutschen Markt konzentriert. Das Programm ist breit, die Quote im Mittelfeld.

Urteil: Sportwetten.de ist eine Wahl für Spielende, die einen reinen Wettanbieter ohne Casino-Beifang suchen – mit etwas schmalerer Quote als bei Tipico oder Bet3000.

Rechtslage in Deutschland

Die Rechtslage ist eindeutig: Wer in Deutschland Sportwetten anbietet, ohne eine Erlaubnis der GGL zu haben, betreibt unerlaubtes Glücksspiel. Eine Erlaubnis aus einem anderen EU-Staat reicht nicht – Glücksspielrecht ist nach den EU-Verträgen vom Binnenmarkt ausgenommen. Eine .de-Domain ist kein Beleg, und ein Bonus, der mit deutscher Werbung beworben wird, auch nicht. Die GGL hat im September 2026 ausdrücklich vor Angeboten ohne deutsche Erlaubnis gewarnt.

Eine Messingwaage steht auf einer dunklen Holzplatte vor einem Fenster, durch das weiches Tageslicht fällt.
Die GGL warnte am 17. September 2026 Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten.

Was Erlaubnis und Whitelist verbindlich machen

Die Whitelist ist nach § 9 Abs. 8 des Glücksspielstaatsvertrags die einzige Quelle, an der sich entscheidet, ob ein Anbieter eine Erlaubnis hat. Wer dort nicht steht, hat keine – unabhängig davon, was auf der Webseite des Anbieters steht oder was Werbung suggeriert. Wer auf der Whitelist steht, hat eine Erlaubnis mit den Pflichten des Staatsvertrags: Identifizierung der Spielenden, Einzahlungslimit, Sperrdatei, Treuhandkonto für Spielergelder. Diese Pflichten sind nicht nur Formalität – sie entscheiden, was im Streitfall mit dem Guthaben passiert und ob man im Zweifel sein Geld zurückbekommt.

Warum Offshore schlechter ist, auch wenn es mehr erlaubt

Anbieter ohne deutsche Erlaubnis werben oft mit Freiheiten, die ein lizenzierter Anbieter nicht bieten darf: kein Einzahlungslimit, keine OASIS-Abfrage, anonyme Zahlungsmittel, Wetten auf jedes Sportereignis. Was in der Werbung verschwindet, ist die Kehrseite: kein deutscher Anknüpfungspunkt im Streitfall, keine deutsche Aufsicht, keine Insolvenzschutz für Spielergelder, im Zweifel eine Strafbarkeit nach § 284 StGB für den Anbieter. Die Zivilgerichte haben in mehreren Fällen die Rückzahlung verlorener Einsätze angeordnet; die Frage liegt seit Juli 2024 beim Bundesgerichtshof und seit März 2026 beim EuGH. Eine Rückzahlung ist damit nicht garantiert, aber im Raum.

Was die Marktteilnehmer jetzt tun müssen

Wer mit einer Erlaubnis anbietet, hat den Whitelist-Pflichten nachzukommen. Wer ohne Erlaubnis anbietet, läuft Gefahr, dass die GGL Unterlassungsanordnungen erlässt, Zahlungsdienstleister die Transaktionen blockieren und Internetprovider die Webseite sperren. Die Behörde setzt diese Mechanismen seit 2022 schrittweise durch. Für Spielende bedeutet das: Wer ein Wettkonto bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis hat, dem im Zweifel das Geld weg ist – nicht, weil die Aufsicht streng wäre, sondern weil der Rechtsraum fehlt.

Verantwortungsvolles Wetten: was der Anbieter tun muss

Das deutsche Recht sieht den Spielerschutz als Pflicht der Anbieter, nicht als freiwillige Leistung. Mindestalter ist 18 Jahre. Wer an einem Spiel teilnimmt, muss identifiziert sein – nicht nur Name und Adresse, sondern auch ein Konto auf den eigenen Namen. Vor der vollständigen Verifizierung darf ein Anbieter für maximal 72 Stunden eingeschränkten Zugang gewähren, mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne Auszahlung.

Einzahlungslimit: 1.000 € pro Monat, anbieterübergreifend

Das Standard-Limit liegt bei 1.000 € im Kalendermonat über alle Anbieter hinweg. Die Limitdatei LUGAS sorgt dafür, dass eine Einzahlung über zwei Anbieter hinweg nicht möglich ist: Meldet ein Anbieter eine Einzahlung von 600 €, bleiben 400 € für den Rest des Monats übrig – gleichgültig, bei welchem anderen Anbieter die Spielende einzahlt. Eine Erhöhung des Limits ist möglich, aber nur mit nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit – eine Selbsterklärung reicht nicht. Senkungen gelten sofort, Erhöhungen erst nach sieben Tagen.

OASIS und der Panikbutton

Die bundesweite Sperrdatei OASIS wird bei Anmeldung und Login abgefragt. Wer dort gesperrt ist, darf nirgendwo im lizenzierten Markt mehr spielen – auch nicht zur Probe, auch nicht bei einem anderen Anbieter. Die Sperre dauert bei Selbstausschluss mit Fristangabe mindestens drei Monate, ohne Fristangabe mindestens ein Jahr. Der Panikbutton löst eine sofortige Sperre von 24 Stunden aus – ein Weg, sich kurzfristig aus dem Spiel zu nehmen, ohne gleich den langen Weg über die Behörde zu gehen.

Parallel-Spiel und Aktivitätsdatei

Das Recht verbietet das gleichzeitige Spielen bei mehreren Anbietern. Die Aktivitätsdatei LUGAS prüft, ob ein Spielender parallel eingeloggt ist. Die zweite Sitzung wird verweigert. Wer parallel wetten will, muss sich bei einem Anbieter abmelden, bevor er beim anderen anmeldet – und braucht dafür ein zweites Konto. Das ist möglich, aber das parallele Spiel bleibt ausgeschlossen.

Kryptowährungen und Anonymität: warum beides in Deutschland ausgeschlossen ist

Wer mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen einzahlt, hat keinen Zugang zum lizenzierten deutschen Markt. Kryptowährungen sind nicht auf einen Namen lautend – das ist im Geldwäschegesetz nicht vorgesehen, und genau das verlangt § 6b Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrags. Zahlungen müssen von einem Konto stammen, das auf den eigenen Namen läuft und bei einem Institut geführt wird, das dem Geldwäschegesetz unterliegt. Kryptobörsen, bei denen man sich mit einer E-Mail-Adresse anmeldet, sind das nicht.

Was das für Bitcoin-Buchmacher bedeutet

Anbieter, die Bitcoin als Einzahlung anbieten, sind entweder ausländisch lizenziert oder gar nicht lizenziert. Im Inland haben sie in der Regel keine deutsche Erlaubnis – auch wenn sie eine .de-Domain betreiben oder auf Deutsch werben. Einzahlungen über Bitcoin sind überweisungsähnlich und nicht an einen Namen gebunden, was den Geldwäschevorschriften widerspricht. Wer dort einzahlt, akzeptiert, dass es keinen deutschen Anknüpfungspunkt für Streitigkeiten gibt und der Anbieter keiner deutschen Aufsicht unterliegt.

E-Wallets: nur, wenn das Konto auf den eigenen Namen läuft

E-Wallets wie Skrill, Neteller oder PayPal sind im deutschen Markt erlaubt – solange das Wallet-Konto auf den eigenen Namen läuft und identifiziert ist. Ein anonymes Wallet ist genauso ausgeschlossen wie eine anonyme Prepaid-Karte. Welche Zahlungsmittel ein konkreter Anbieter tatsächlich akzeptiert, steht in dessen AGB und kann sich vom allgemeinen Marktbild unterscheiden. Vor der ersten Einzahlung prüft man die Zahlungsmittelliste des Anbieters und vergewissert sich, dass das eigene Wallet identifiziert ist.

Boni und Gratiswetten: was ein „100 % Bonus“ wirklich kostet

Ein Bonus ohne Bedingungen gibt es nicht. Wer mit 100 € einzahlt und 100 € Bonus bekommt, hat nicht 200 € zum Wetten, sondern muss den Bonusbetrag erst umsetzen, bevor er ausgezahlt werden kann. Die Bedingungen stehen in den AGB des Anbieters, und sie entscheiden, ob ein Bonus etwas wert ist.

Was Umsatzanforderungen konkret heißen

Eine typische Umsatzanforderung ist ein Mehrfaches des Bonus oder des Bonus plus Einzahlung. Bei einem 5-fachen Umsatz auf 100 € Bonus müssen 500 € umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei einem 5-fachen Umsatz auf 200 € (Bonus plus Einzahlung) sind es 1.000 €. Welche Wetten zählen, ist die zweite Frage: häufig zählen nur Wetten ab einer Mindestquote – etwa 1,50 oder 2,00. Wetten unterhalb der Mindestquote tragen nicht zum Umsatz bei. Welche Märkte ausgeschlossen sind – Live-Wetten, systemlose Wetten, einzelne Sportarten – steht ebenfalls in den Bedingungen.

Fristen und Höchstgewinne

Die meisten Boni haben eine Frist – typisch sind 30 oder 90 Tage. Wer die Frist verstreichen lässt, verliert Bonus und oft auch die daraus erzielten Gewinne. Einige Anbieter begrenzen den auszahlbaren Gewinn aus einem Bonus – etwa auf das Fünffache des Bonus oder einen Pauschalbetrag. Auch das steht in den Bedingungen, nicht in der Werbung.

Bonus ohne Einzahlung

Ein Bonus ohne Einzahlung kommt vor, ist aber selten geworden. Das Prinzip: Der Anbieter schenkt 5 € oder 10 € für die Anmeldung, ohne dass eine Einzahlung verlangt wird. Auch hier gilt: umsetzen, Frist einhalten, Mindestquote beachten. Was als „gratis“ beworben wird, ist nur dann gratis, wenn am Ende nichts ausgezahlt wird, ohne dass die Bedingungen erfüllt sind. Wer einen solchen Bonus annimmt, sollte die Bedingungen lesen, bevor er die 5 € einsetzt.

Zahlungsmittel und Auszahlungsdauer

Welche Zahlungsmittel ein Anbieter akzeptiert, steht in dessen AGB. Was die Whitelist darüber sagt: nichts. Die Erlaubnis verlangt nur, dass Zahlungen vom eigenen Konto kommen – das ist die Voraussetzung, nicht die Auswahl.

E-Wallets und PayPal

E-Wallets sind im deutschen Markt verbreitet. PayPal ist dort zugelassen, wo der Anbieter es anbietet – nicht jeder Whitelist-Anbieter hat PayPal im Programm. Die Auszahlungsdauer ist oft kürzer als bei Banküberweisungen, typisch sind wenige Stunden bis 24 Stunden. Voraussetzung ist ein identifiziertes Wallet-Konto auf den eigenen Namen.

Trustly, Klarna, Sofort

Sofortüberweisung und Klarna sind in Deutschland verbreitete Sofortzahlungen. Trustly funktioniert nach dem Bank-Ident-Prinzip und kommt ohne gesonderte Wallet-Anmeldung aus. Welche dieser Dienste bei welchem Anbieter tatsächlich zur Verfügung stehen, prüft man im Einzahlungsmenü des Anbieters – die Liste ändert sich häufiger als die Erlaubnis.

Kreditkarte, Paysafecard, Prepaid

Kreditkarte ist fast überall verfügbar, die Auszahlung erfolgt auf dieselbe Karte. Die Paysafecard ist als Prepaid-Variante im Markt – sie ist in Deutschland nur nutzbar, wenn das Paysafecard-Konto identifiziert ist; eine anonyme Paysafecard aus dem Supermarkt reicht nicht. Kreditkarten und Prepaid-Karten haben unterschiedliche Auszahlungsregeln, die der Anbieter festlegt.

Auszahlungsdauer: was realistisch ist

Die Auszahlungsdauer hängt vom Zahlungsmittel ab. E-Wallets sind am schnellsten, Banküberweisungen dauern 1 bis 3 Werktage, Kreditkarten ähnlich. Der Anbieter kann eine zusätzliche Bearbeitungszeit haben – 24 Stunden Prüfung vor der eigentlichen Auszahlung sind üblich. Spielergelder liegen auf einem Treuhandkonto, und im Fall einer Kontoschließung ist die Auszahlung des Restguthabens innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren gesetzlich vorgeschrieben.

Live-Wetten und Cash Out: was der Markt zeigt

Live-Wetten sind im lizenzierten Markt eingeschränkt – nur das Endergebnis und wenige seltene Ereignisse wie das nächste Tor oder der nächste Satz dürfen angeboten werden. Was ein Anbieter im Live-Center konkret zeigt, hängt von dessen Programm und der GGL-Genehmigung ab. Der nächste Punkt im Tennis und der nächste Korb im Basketball sind tabu – die Häufigkeit solcher Ereignisse macht sie manipulationsanfällig.

Was Cash Out bedeutet und was es kostet

Cash Out ist eine Funktion des Anbieters, kein gesetzlicher Anspruch. Wer eine Wette platziert hat, kann sie vor dem Ende des Ereignisses zurückgeben lassen – der Anbieter zahlt einen Betrag, der sich nach dem aktuellen Spielstand und den verbleibenden Risiken richtet. Cash Out ist kein Geschenk: Der Anbieter behält einen Teil seiner Marge, und der zurückgegebene Betrag liegt typischerweise unter dem fairen Wert. Wer Cash Out nutzt, akzeptiert eine schlechtere Quote gegen den Komfort, eine Wette vorzeitig zu schließen. Ob Cash Out angeboten wird, ist Sache des Anbieters – eine Pflicht, sie anzubieten, gibt es nicht.

Esports: in Deutschland kein Sport im Sinne des Wettprogramms

Die GGL hat klargestellt, dass Wetten auf Esports in Deutschland nicht möglich sind. Esports ist nicht als Sport im Sinne des Glücksspielstaatsvertrags anerkannt. Wer einen Anbieter mit „Esports-Wetten“ sieht, hat es mit einer Lizenz aus einem anderen Rechtsraum zu tun – was nicht ausschließt, dass der Anbieter daneben eine deutsche Erlaubnis hat, aber Esports darf er in Deutschland nicht anbieten.

Häufige Fragen

Was ist ein Buchmacher und wie verdient er an Wetten?

Ein Buchmacher nimmt Wetten zu festen Quoten an und zahlt den Gewinn nach dem Schema Einsatz mal Quote aus. Sein Verdienst ist die Marge, die in jeder einzelnen Quote eingepreist ist: Was am Ende weniger ausgezahlt wird, als eingesetzt wurde, ist sein Gewinn. Bei Kombiwetten multipliziert der Anbieter die Einzelquoten – und damit auch die Margen.

Wie machen Buchmacher ihre Quoten, und was ist die Marge?

Eine Quote ist die Kehrwertsumme der Wahrscheinlichkeiten, die der Buchmacher den Ergebnissen eines Marktes zuweist. Die Marge ist 100 % minus der Auszahlungsquote. Die Auszahlungsquote ist die Summe der Kehrwerte aller Quoten eines Marktes: 1 ÷ (1/Quote₁ + … + 1/Quoteₙ). Eine Marge von 5 % bedeutet, dass 95 % der Einsätze zurückgezahlt werden – was über die Masse der Wetten einen Gewinn für den Anbieter ergibt.

Wie wird man Buchmacher, und welche Erlaubnis braucht ein Anbieter in Deutschland?

Wer in Deutschland Sportwetten anbieten will, braucht eine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Die Erlaubnis wird nach § 27f des Glücksspielstaatsvertrags erteilt, läuft fünf Jahre und kann verlängert werden. Voraussetzungen sind wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ein genehmigtes Spielsuchtpräventionskonzept und Geldwäsche-Compliance. Eine ausländische Erlaubnis – etwa aus Malta oder Curaçao – ersetzt die deutsche nicht.

Woran sind neue Buchmacher mit deutscher Erlaubnis zu erkennen, und wo steht die aktuelle Whitelist?

Eine deutsche Erlaubnis erkennt man am Eintrag auf der Whitelist der GGL. Die Liste ist auf der Webseite der Behörde öffentlich zugänglich und führt pro Domain die Inhaberin der Erlaubnis sowie das Datum der Erteilung. Wer dort nicht steht, hat keine Erlaubnis – gleichgültig, was der Anbieter bewirbt. Eine .de-Domain allein ist kein Beleg.

Welche Rolle spielt die Sportwettensteuer von 5,3 % bei der Auszahlung?

Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 % auf die Bemessungsgrundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“ – was effektiv etwa 5,03 % des eingesetzten Betrags sind. Die Steuer schuldet der Veranstalter, nicht der Spielende. Ob und wie der Anbieter die Steuer an die Spielenden weitergibt, steht in dessen AGB. Manche Anbieter ziehen die Steuer direkt vom Gewinn ab, andere verrechnen sie in der Quote.

Was bedeuten das Einzahlungslimit von 1.000 € über alle Anbieter und die Sperrdatei OASIS für Wettende?

Das Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat gilt anbieterübergreifend und wird über die Limitdatei LUGAS kontrolliert. Eine Einzahlung von 600 € bei einem Anbieter reduziert das verfügbare Limit im laufenden Monat auf 400 €. OASIS ist die bundesweite Sperrdatei – wer dort gesperrt ist, darf bei keinem lizenzierten Anbieter mehr spielen, weder online noch stationär. Die Sperre wird bei Anmeldung und Login geprüft.

Inhalt erstellt vom Team «pokalwetteninfo»