Welche Wettanbieter in Deutschland eine Freiwette anbieten und was sie wirklich kostet

Updated Oktober 2026
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Eine Freiwette klingt nach einem Geschenk, ist aber ein Bonus mit Regeln. Wer in Deutschland eine Wette platziert, kann das nur bei einem Anbieter mit deutscher Erlaubnis tun, und genau diese Anbieter gestalten Freiwetten nach eigenen Bedingungen. Dieser Text beschreibt, was eine Freiwette von Bonusgeld unterscheidet, welche Auflagen die hier verglichenen zehn Anbieter daran hängen, und wo der eigene Einsatz nicht mit dem Gewinn ausgezahlt wird. Stand der Daten: Oktober 17, 2026; abgeglichen gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL).

Ein Geschenkband liegt neben einem Fußball auf einem Holzboden, gedämpftes Licht fällt von einem Fenster herein.
Bet365 bewirbt für Neukunden „bis zu 100 € in Wett-Credits“; Gewinne enthalten den Einsatz der Wett-Credits nicht.

Was eine Freiwette ist und was sie nicht ist

Eine Freiwette ist ein Wettguthaben, das ein Anbieter dem Kunden für eine Platzierung ohne eigenes Geld oder nach einer qualifizierenden Einzahlung gutschreibt. Sie wird nicht bar ausgezahlt, sondern muss auf einem Wettschein gesetzt werden. Der wesentliche Unterschied zu echtem Bonusgeld: Gewinne aus einer platzierten Freiwette werden in der Regel ohne den ursprünglichen Freiwetten-Einsatz ausgezahlt. Wer also eine 10-€-Freiwette auf eine Quote von 3,00 setzt und gewinnt, erhält 20 € zurück, nicht 30 €. Diese Regel ist der Grund, warum Anbieter eine Freiwette bewerben, ohne dass der Kunde tatsächlich „umsonst“ wettet.

Eine zweite Eigenheit: die Freiwette ist an Bedingungen gebunden. Dazu gehören eine Mindestquote, eine Frist zur Nutzung, oft eine Aktivierung im Konto und fast immer eine vorherige Einzahlung. Eine „Freiwette ohne Einzahlung“ ist im deutschen Markt selten, und der Versuch, sie über Offshore-Anbieter zu erhalten, fällt aus dem Schutz von OASIS und LUGAS heraus.

Ein Tischkicker in einem leeren Raum, die Spielfiguren in Reihe, Tageslicht fällt durch ein großes Fenster.
Das Willkommensangebot von Winamax verdoppelt die erste Einzahlung bis zu 100 € in Freebets, ohne Umsatzbedingungen für die Freebets.

Diese beiden Punkte – der nicht ausgezahlte Einsatz und die Auflagen – sind der Maßstab, an dem jede Freiwette gemessen werden sollte.

Wann eine Freiwette ihr Geld wert ist

Eine Freiwette rechnet sich nicht für jeden. Drei Situationen, in denen sie ihren Preis hat, und drei, in denen sie ihn nicht hat.

Eine Freiwette lohnt sich, wenn:

Sie lohnt sich nicht, wenn:

Wer eine Freiwette einlöst, sollte die Quote so wählen, dass der erwartete Verlust durch die Buchmachermarge kleiner ausfällt als der Gewinn aus der Freiwette. Der nächste Abschnitt zeigt, wie das rechnerisch aussieht.

Was eine Freiwette rechnerisch wert ist

Eine Freiwette über nominal 100 €, gesetzt auf ein Zwei-Wege-Markt mit zwei ausgeglichenen Quoten (etwa 1,90 / 1,90 als Beispielwert, nicht als gefundene Notierung), zahlt bei Gewinn 190 € aus – denn der Einsatz von 100 € wird nicht zurückerstattet. Davon abgezogen wird der Anteil, den der Anbieter im Markt hält: die Marge, hier rund 5,3 % (Auszahlungsquote ≈ 94,7 %). Im Mittel über viele solcher Wetten liegt der Wert der Freiwette daher bei rund 100 € × (1,90 − 1) ÷ 1,90 × 0,947 ≈ 44,9 €. Das ist die Größenordnung, nicht ein versprochener Gewinn.

Die Rechnung folgt der Formel für den Wert einer Freiwette, deren Einsatz nicht erstattet wird: Wert = Betrag × (Quote − 1) ÷ Quote × Auszahlungsquote des Marktes. Wer statt der 1,90 eine höhere Quote wählt – etwa 3,00 –, steigert den Bruttogewinn, aber die Marge bleibt im Spiel; wer eine niedrigere Quote nimmt, lässt einen Teil des möglichen Werts liegen. Bei 1,50 / 1,50 fiele der Wert auf etwa 21 €.

Annahme ist hier, dass die Freiwette selbst keinen weiteren Umsatzbedingungen unterliegt und der Markt den genannten Bedingungen entspricht. Viele Anbieter koppeln die Freiwette an eine Einzahlung und verlangen deren einmaligen Umsatz – das ist eine zusätzliche Hürde, die in den jeweiligen Anbietertexten steht und die Auszahlung erst ermöglicht.

Was eine Freiwette von einem Einzahlungsbonus unterscheidet

Bonusgeld und Freiwette sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, sind aber getrennte Welten. Ein Einzahlungsbonus erhöht das eigene Guthaben um einen Prozentsatz der Einzahlung und muss vor einer Auszahlung mehrfach umgesetzt werden. Eine Freiwette ist ein separates Wettguthaben, das nach den Regeln des Anbieters auf einem Wettschein gesetzt wird und dessen Gewinne – je nach Anbieter – nochmals umgesetzt werden müssen oder direkt ausgezahlt werden können.

Beispiel: Wer 100 € einzahlt und einen 100-%-Bonus bis 100 € erhält, hat 200 € auf dem Konto und muss diese Summe – Bonus und Einzahlung zusammen – vor einer Auszahlung mehrfach umsetzen. Bei einer 10-€-Freiwette gibt es kein zusätzliches Guthaben, nur einen Wettschein, dessen Gewinn nach den Regeln des Anbieters behandelt wird.

Welche Form der Werbung ein Kunde vor sich hat, entscheidet darüber, wie viel Geld er tatsächlich bewegen muss, um an eine Auszahlung zu kommen.

Die Rechtslage: wer in Deutschland überhaupt Freiwetten anbieten darf

Sportwetten in Deutschland dürfen nur Anbieter mit deutscher Erlaubnis vermitteln. Die Erlaubnis wird seit dem 1. Juli 2021 von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) in Halle (Saale) auf Grundlage des Glücksspielstaatsvertrags erteilt. Eine Liste der erlaubten Anbieter – die Whitelist – wird auf der Webseite der GGL geführt und ist die einzige verlässliche Quelle, um zu prüfen, ob ein Anbieter legal Sportwetten anbieten darf. Die hier verglichenen zehn Anbieter sind alle dort eingetragen.

Ein Fußballplatz am Abend aus der Vogelperspektive, Flutlichtmasten ausgeschaltet, die Rasenlinien deutlich sichtbar.
Auf der Whitelist der GGL steht bet365 mit der Hillside (Europe) ENC, Sitz Ta’Xbiex, Malta; Stand der Liste: 2. Oktober 2026.

Eine Freiwette selbst ist keine Frage der Erlaubnis, sondern des Anbieters. Das bedeutet: Welche Bedingungen gelten, wie hoch die Mindestquote ist, welche Frist zur Nutzung gesetzt wird und ob der Gewinn aus der Freiwette ausgezahlt oder nochmals umgesetzt werden muss, legt jeder Anbieter selbst fest. Die Aufsicht durch die GGL betrifft die Erlaubnis zum Betrieb, nicht die Ausgestaltung einzelner Boni.

Was eine Freiwette außerdem nicht braucht: einen Aktionscode. Die hier beschriebenen Angebote werden direkt über das Konto oder die Anmeldung aktiviert.

OASIS, LUGAS und was das mit einer Freiwette zu tun hat

Wer in Deutschland bei einem Anbieter mit Erlaubnis spielt, ist automatisch Teil zweier Schutzsysteme: OASIS, die Sperrdatei, und LUGAS, die Limitdatei.

OASIS wird bei jeder Anmeldung und jedem Login abgefragt. Wer sich selbst oder von einem Anbieter gesperrt hat, kann sich nicht mehr bei einem anderen lizenzierten Anbieter anmelden. Eine Sperrung auf eigenen Wunsch dauert mindestens drei Monate, wenn ein Zeitraum angegeben wird, sonst mindestens ein Jahr.

LUGAS setzt das gesetzliche Einzahlungslimit durch: 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg. Anbieter können auf Antrag und gegen Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit höhere Limits vergeben – bis 10.000 €, in Ausnahmen bis 30.000 €.

Für eine Freiwette bedeutet das: Sie ist kein Grund, die eigene Einzahlung zu erhöhen. Wer die Auslöseschwelle der Freiwette nicht aus eigener Spielroutine erreicht, sollte die Finger davon lassen. Wer sich selbst ausgeschlossen hat, bekommt ohnehin keine.

Verantwortungsvolles Spielen mit einer Freiwette

Eine Freiwette verändert nichts an den Grundregeln. Sie ist ein Werbeangebot, kein Anlass für höhere Einsätze. Wer eine Freiwette einlöst, sollte das tun, weil er ohnehin auf dieses Spiel setzen wollte – nicht, weil es eine Freiwette gibt.

Die gesetzlichen Schutzregeln lauten auch für 10-€-Freiwetten: Teilnahme ab 18 Jahren, ein Konto pro Anbieter mit vollständiger Verifizierung, das 1.000-€-Monatslimit und OASIS. Wer unsicher ist, ob das eigene Spielverhalten noch im Rahmen liegt, findet auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Anlaufstellen.

Die zehn Anbieter im Überblick

Die folgende Tabelle führt die hier verglichenen Anbieter mit ihrem Status auf der GGL-Whitelist und dem Datum ihrer Sportwetten-Erlaubnis auf. Das Datum ist das Erlaubnisdatum aus der Whitelist, nicht das Datum der Markteinführung. Die Spalte „Whitelist-Status“ gibt an, ob die Domain auf der GGL-Liste für Sportwetten eingetragen ist, und nennt den Inhaber der Erlaubnis, wie ihn die Whitelist führt.

Anbieter Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
Betway Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: Betway Limited 09.03.2021
Bet3000 Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: I.B.C. Sportsbetting Limited 22.04.2026
MERKUR BETS Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: Merkur Bets Malta Limited 06.11.2023
Tipico Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: Tipico Co. Limited 09.10.2020
Tipwin Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: Tipwin Limited 09.10.2020
DAZN Bet Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: DZBT Operations Limited 22.08.2023
Betano Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: Betkick Sportsbetting Limited 19.02.2021
VBet Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: SCGO Limited 05.12.2023
Sportwetten.de Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: NetX Betting Limited 19.11.2020
bet365 Sportwetten-Erlaubnis; Inhaber: Hillside (Europe) ENC 09.10.2020

Die Whitelist führt das Datum der Erlaubnis, nicht deren Ende; eine Erlaubnis läuft fünf Jahre und wird bei Verlängerung mit einem Folgedatum in der Liste geführt.

Betway: vollständig verifiziertes Konto als Voraussetzung

Betway bietet eine Freiwette als Teil des Willkommensangebots, knüpft sie aber an Bedingungen, die für andere Zahlungsmittel als den Standard gelten: Eine Einzahlung per Skrill zählt nur für die Willkommens-Freiwette, nicht für einen möglichen Einzahlungsbonus. Die Mindesteinzahlung per Skrill liegt bei 5 €, die Mindestauszahlung bei 10 €. Skrill-Auszahlungen werden innerhalb von 24 Stunden freigegeben und sind gebührenfrei.

Trustly ist eine Alternative zu Skrill mit vergleichbaren Limits: 5 € Mindesteinzahlung, 10 € Mindestauszahlung, gebührenfrei. Auszahlungen über Trustly setzen eine vorherige Trustly-Einzahlung voraus, und das Zielkonto muss auf den Namen des Kunden laufen – eine Folge der Regelung, dass Zahlungen nur über ein Konto im eigenen Namen bei einem Geldwäschegesetz-pflichtigen Institut abgewickelt werden dürfen.

Für eine Freiwette bedeutet das: Wer sich für Skrill oder Trustly entscheidet, akzeptiert die Trennung zwischen Freiwette und Einzahlungsbonus, die Betway hier vornimmt. Wer beide nutzen will, muss mit einer Zahlungsmethode einzahlen, die für beide Angebote qualifiziert.

Der Anbieter eignet sich für Leser, die ihre Zahlungsmethoden bereits kennen und keinen Bonus-Stapel suchen, sondern eine Freiwette als klar abgegrenzte Aktion. Die Lizenz steht seit März 2021, das Konto muss vollständig verifiziert sein.

Bet3000: junges Erlaubnisdatum, klassisches Wettprogramm

Bet3000 ist seit dem 22. April 2026 auf der GGL-Whitelist eingetragen. Die Erlaubnis wird von der I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema, Malta gehalten – das ist die juristische Konstruktion, die in Deutschland üblich ist, weil der Glücksspielstaatsvertrag eine EU-rechtlich verankerte Erlaubnis an einen in der EU niedergelassenen Veranstalter vorsieht.

Ein junges Erlaubnisdatum heißt nicht automatisch ein junges Produkt – Bet3000 gehört zu den etablierten deutschen Wettmarken –, aber es heißt, dass die Auflagen des Glücksspielstaatsvertrags 2021 in vollem Umfang greifen. Eine Freiwette bei einem Anbieter mit dieser Erlaubnis unterliegt damit den Regeln, die auch jeder andere hier gelistete Anbieter einhalten muss: 1.000 € Monatslimit, vollständige Verifizierung vor Auszahlung, OASIS-Abgleich.

Wer Wert auf einen Anbieter legt, der erst seit Kurzem unter dem neuen Regime arbeitet und entsprechend klar aufgesetzt ist, findet in Bet3000 einen Anbieter mit klassischem Wettprogramm und jungem Whitelist-Eintrag.

MERKUR BETS: Freiwette als Joker auf die erste Kombiwette

MERKUR BETS bot Neukunden eine 25-€-Freebet ab einer Ersteinzahlung von 1 €; verliert die erste qualifizierende Kombiwette, wird der Einsatz bis 75 € als Freebet erstattet – das gilt nur, wenn vor der Wette die Option „Neukunden-JokerBet“ gewählt wurde. Dieses Angebot ist ein Beispiel dafür, wie ein Anbieter die Freiwette an eine Verlustabsicherung koppelt und damit das Risiko der ersten Wette reduziert.

Bei einer mit Freebet platzierten Wette ist Cashout nicht möglich, und bei einem Gewinn wird der Gewinn abzüglich des Freebet-Einsatzes ausgezahlt – die Standardregel der meisten Anbieter. Die Freebet selbst ist nicht an weitere Umsatzbedingungen gebunden, gilt aber nur für Einzel- oder Kombinationswetten. System- und Mehrwegwetten sind ausgeschlossen.

Ein zweiter Pfad zu einer Freiwette führt über den MERKUR BETS CLUB: Wer in einer Woche Kombiwetten oder Betbuilder mit mindestens drei Auswahlen und einer Gesamtquote von mindestens 4,00 bei einem Wocheneinsatz von mindestens 25 € platziert, erhält am Montag der Folgewoche eine 5-€-Freebet. Diese muss innerhalb von 3 Tagen unter „Meine Boni“ aktiviert werden und verfällt, wenn sie nicht innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt genutzt wird. Eine Freebet, die mit einem Gewinn-Boost kombiniert wird, ist ebenfalls ausgeschlossen.

MERKUR BETS ist für Leser interessant, die ihre Wettstrategie auf Kombiwetten mit kleinerem Einsatz ausrichten und die Verlustabsicherung der ersten Wette schätzen. Der MERKUR BETS CLUB passt zu Lesern, die regelmäßig spielen und eine kleine, klar terminierte Freebet mitnehmen.

Tipico: etablierter Anbieter mit häufiger Werbung um Freiwetten

Tipico gehört zu den bekanntesten Wettanbietern in Deutschland. Das Unternehmen wurde 2004 von Oliver Voigt, Dieter Pawlik und Mladen Pavlovic gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Wolfgang Kuentzle gegründet; Sitz der Tipico Co. Ltd. ist der Portomaso Business Tower in San Ġiljan auf Malta. Die deutsche Erlaubnis besteht seit dem 9. Oktober 2020.

Tipico wirbt häufig mit Aktionen rund um Großereignisse – Champions-League-Spiele, Bundesliga-Highlights, Weltmeisterschaften. Welche Form die jeweilige Aktion annimmt, ist Sache der laufenden Kampagnen und steht auf der Webseite des Anbieters. Die hier verglichenen zehn Anbieter haben alle ihre eigene Art, mit Freiwetten umzugehen; bei Tipico ist es die Frequenz und die Spieltagbindung.

Wer einen Anbieter mit langer Marktpräsenz, hoher Markenbekanntheit und häufigen Sonderaktionen sucht, ist bei Tipico richtig. Die Regeln der jeweiligen Freiwette stehen auf der Angebotsseite.

Tipwin: Bonus statt Freiwette, mit strengen Auflagen

Tipwin bietet keinen klassischen Freiwetten-Einstieg, sondern einen Einzahlungsbonus: 100 % der Einzahlung bis 100 €. Das ist kein Geld, das auf einem Wettschein platziert wird, sondern Bonusguthaben, das vor einer Auszahlung mehrfach umgesetzt werden muss. Im konkreten Fall: Einzahlung und Bonus müssen siebenmal in Sport- und Livewetten eingesetzt werden, je Wettschein zählen höchstens 100 €, und nur Wettscheine mit einer Mindestquote von 1,80 tragen zum Umsatz bei.

Wer den Bonus erhalten will, muss verifiziert sein; wer vor der Verifizierung einzahlt, kann den Bonus erst mit der nächsten Einzahlung beanspruchen. Wetten mit angenommenem Ticketrückkauf zählen nicht zum Umsatz. Der Bonus gilt einmal pro Person, Konto, Haushalt, Zahlungsmittel, Gerät und IP-Adresse.

Wer eine Auszahlung beantragt, während auf dem Konto noch ein Restguthaben von mehr als 1 € aus einem offenen Bonus liegt, muss die Umsatzbedingungen erst erfüllen. Das ist eine harte Auflage: Wer vor dem Erfüllen der siebenfachen Umsetzung auszahlen will, schaut in die Röhre.

Tipwin ist die richtige Adresse für Leser, die einen klassischen Einzahlungsbonus mit klarer Prozentregelung suchen und bereit sind, den Umsatz zu leisten. Wer eine Freiwette sucht, ist hier falsch und sollte einen anderen Anbieter wählen.

DAZN Bet: Cash Out, aber nicht mit Freiwetten

DAZN Bet erlaubt Cash Out bei Einzel- und Kombiwetten, nicht aber bei Systemwetten und nicht bei als Freiwette platzierten Wetten. Das ist eine wichtige Einschränkung: Wer eine Freiwette einlöst, kann sie nicht vorzeitig beenden, selbst wenn das Spiel kippt. Der Cash-Out-Betrag richtet sich nach den aktuellen Quoten, und die Verfügbarkeit wird nicht garantiert – Cash Out ist eine freiwillige Leistung des Anbieters, kein vertraglicher Anspruch.

Die Erlaubnis besteht seit dem 22. August 2023 und wird von der DZBT Operations Limited gehalten. Eine Freiwette ist Teil des Willkommensangebots, das je nach laufender Aktion variiert.

Wer DAZN Bet nutzt, sollte wissen, dass die Freiwette als „nicht cashout-fähig“ gilt – das schränkt die Nutzungsmöglichkeiten ein, bedeutet aber im Umkehrschluss, dass die Freiwette zwingend bis zum Spielende durchläuft. Für Leser, die ohnehin nicht vorzeitig aussteigen wollen, ist das kein Nachteil.

Betano: Standardangebot mit klaren Regeln

Betano ist seit dem 19. Februar 2021 auf der GGL-Whitelist; die Erlaubnis wird von der Betkick Sportsbetting Limited mit Sitz in San Ġiljan, Malta gehalten. Das Willkommensangebot folgt dem Muster vieler etablierter Anbieter: Freiwette nach erster Einzahlung, mit Bedingungen, die in den Angebotsdetails stehen.

Eine Freiwette bei Betano folgt der Standardregel: Der Einsatz wird nicht mit dem Gewinn ausgezahlt, die Freiwette muss innerhalb der angegebenen Frist genutzt werden, und die Mindestquote gilt. Wer Cashout nutzt, verliert in der Regel die Freiwette.

Der Anbieter eignet sich für Leser, die einen klar strukturierten Anbieter mit europäischer Erlaubnis und ohne Überraschungen suchen. Die Malta-Konstruktion ist Standard unter den hier gelisteten Anbietern und kein Zeichen für mangelnde Seriosität.

VBet: Spezialisierung auf asiatische und osteuropäische Ligen

VBet wird von der SCGO Limited mit Sitz in St. Julian’s, Malta, veranstaltet; die GGL-Erlaubnis besteht seit dem 5. Dezember 2023. VBet hat in Deutschland einen kleineren Marktanteil als die großen Namen, dafür ein Wettprogramm, das in Richtung osteuropäischer und asiatischer Ligen breiter aufgestellt ist als bei vielen Mitbewerbern.

Eine Freiwette ist Teil des Angebots, folgt aber den üblichen Auflagen: Mindestquote, Frist, nicht erstatteter Einsatz. Die Erlaubnis ist jung – 2023 – und damit unter dem vollen Regime des Glücksspielstaatsvertrags 2021 aufgesetzt.

Leser, die in ihrer Wettstrategie nicht nur Bundesliga, Champions League und Premier League bespielen, sondern auch Ligen aus weniger stark vermarkteten Märkten, finden bei VBet ein breiteres Angebot. Die Freiwette selbst unterscheidet sich in den Grundregeln nicht von der Konkurrenz.

Sportwetten.de: Einzahlungsbonus, keine klassische Freiwette

Das Willkommensangebot von Sportwetten.de ist ein Einzahlungsbonus: 100 % der ersten Einzahlung, maximal 100 €, sofort nach einer Ersteinzahlung von mindestens 10 € gutgeschrieben. Maßgeblich ist die erste online getätigte Einzahlung. Das ist Bonusgeld, keine Freiwette.

Wer eine Auszahlung beantragt, muss den Bonusbetrag und die Einzahlung nach den Regeln des Anbieters umsetzen. Wie viele Umsätze erforderlich sind, welche Mindestquote gilt und welche Frist gesetzt wird, steht in den Bedingungen des Angebots.

Sportwetten.de ist die richtige Adresse für Leser, die einen klassischen Einzahlungsbonus suchen und nicht zwingend eine Freiwette benötigen. Der Anbieter wird von der NetX Betting Limited gehalten und ist seit dem 19. November 2020 auf der Whitelist.

bet365: Wett-Credits mit klarer Mechanik

Bet365 bewirbt für Neukunden „bis zu 100 € in Wett-Credits“. Die Wett-Credits werden nach Abrechnung von Wetten im Wert der qualifizierenden Einzahlung freigegeben, und Gewinne enthalten den Einsatz der Wett-Credits nicht. Das ist die Standardregel der meisten Freiwetten, in der Werbung aber selten so klar formuliert.

Zusätzlich bietet bet365 zwei Bonusmechaniken, die über die Freiwette hinausgehen: einen Boost für den Wetten-Konfigurator bei drei oder mehr Auswahlen und kombinierten Quoten ab 2,00 sowie einen Gewinn-Boost für Kombiwetten, dessen Prozentsatz von der Zahl der Auswahlen abhängt. Diese Boosts sind keine Freiwetten, aber sie verändern die Rechnung auf einem Wettschein mit ähnlicher Wirkung.

Die Erlaubnis besteht seit dem 9. Oktober 2020; Inhaber ist die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta. Bet365 ist der Anbieter mit dem breitesten Wettprogramm im deutschen Markt und entsprechend vielen Sonderaktionen rund um Großereignisse.

Leser, die eine etablierte Marke mit hoher Wettprogramm-Tiefe und klar formulierten Wett-Credits suchen, sind bei bet365 richtig. Die Mechanik – Freigabe nach Abrechnung qualifizierender Wetten, kein Einsatz im Gewinn – ist vorbildlich dokumentiert.

Was eine Freiwette am Ende kostet – eine ehrliche Rechnung

Eine Freiwette über 100 €, gesetzt auf 1,90 / 1,90, hat einen mittleren Wert von rund 45 €. Das ist die Spanne, die in der Rechnung aus dem vorigen Abschnitt herauskommt – und nicht jeder Anbieter und nicht jedes Angebot erreicht sie. Wer mit einer 10-€-Freebet auf eine 5,00-Quote geht, gewinnt im Erfolgsfall 40 € brutto, abzüglich der Marge des Marktes.

Eine wichtige Rechenregel: Der erwartete Verlust durch die Buchmachermarge fällt immer an, auch bei einer Freiwette. Wer die Marge ignoriert, weil „das Geld ja nicht meins ist“, übersieht, dass der Anbieter den Wert der Freiwette über den Markt abzieht. Die Freiwette ist ein Werbegeschenk mit Auflagen, kein Gratis-Gewinn.

Wer die Freiwette einlöst, sollte die Quote so wählen, dass der erwartete Wert über null bleibt. Bei einer 10-€-Freebet auf 1,50 / 1,50 (Marge etwa 5 %) liegt der Wert bei rund 2 €, auf 1,20 / 1,20 ist er praktisch null, auf 3,00 / 3,00 liegt er bei rund 5 €.

Wie eine Auszahlung nach der Freiwette funktioniert

Wer eine Freiwette gewinnt, erhält den Gewinn auf seinem Wettkonto. Bei den meisten Anbietern ist dieser Gewinn direkt auszahlbar; bei einigen muss er nochmals umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist. Diese Bedingung steht im Angebotstext.

Bei Winamax zum Beispiel verdoppelt das Willkommensangebot die erste Einzahlung bis 100 € in Freebets, ohne Umsatzbedingungen für die Freebets selbst. Die Einzahlung muss jedoch zur Auszahlung einmal umgesetzt werden, bei einer Mindestquote von 1,05. Cashout-Wetten und stornierte Wetten zählen nicht zu diesem Umsatz; zeitliche Beschränkungen sind laut Anbieter nicht vorgesehen.

Bei bpremium können Bonusgewinne erst nach dem Fünffachen des Bonusbetrags und des zugehörigen Einzahlungsbetrags bei Dezimalquoten ab 1,7 ausgezahlt werden. Angebote sind nur einmal nutzbar.

Bei MERKUR BETS wird der Gewinn aus der Freebet abzüglich des Freebet-Einsatzes ausgezahlt; weitere Umsatzbedingungen für den Gewinn selbst sind im JokerBet-Programm nicht vorgesehen. Das ist einer der klarsten Fälle: Die Freebit bringt den Gewinn, der dann ohne weitere Auflagen auf dem Konto landet.

Worauf Leser bei einer Freiwette achten sollten

Vier Punkte, die jede Freiwette vor der Annahme prüfen sollte:

  1. Mindestquote: Steht im Angebot, oft 1,50 bis 2,00. Eine hohe Mindestquote schränkt die Spielauswahl ein und reduziert den Wert der Freiwette.
  2. Frist: Wie viele Tage hat die Freiwette Zeit? Eine 3-Tage-Frist bei einem Spiel, das erst in einer Woche stattfindet, ist unbrauchbar.
  3. Aktivierungsbedingung: Muss die Freiwette vor der Wette ausgewählt werden? Bei MERKUR BETS ist das explizit der Fall – ohne Auswahl gibt es keine Erstattung.
  4. Auszahlungsregel: Wird der Gewinn direkt ausgezahlt oder muss er nochmals umgesetzt werden?

Wer diese vier Punkte vor der Annahme prüft, vermeidet die typischen Fehler.

Was eine Freiwette vom Wettguthaben unterscheidet – kurz zusammengefasst

Eine Freiwette ist ein separates Wettguthaben mit eigenen Regeln. Sie ist kein Echtgeld, sie wird nicht bar ausgezahlt, sie ist an eine Wette gebunden, und ihr Einsatz wird im Gewinn nicht erstattet. Sie ist ein Werbeangebot, das eine Einzahlung voraussetzt oder den Verlust der ersten Wette abfedert.

Echtes Bonusgeld erhöht das eigene Guthaben und muss vor der Auszahlung umgesetzt werden. Es ist insofern näher am eigenen Geld, aber an klare Regeln gebunden.

Die folgenden Abschnitte ordnen diese Mechanik in die deutsche Rechtslage ein und zeigen, was ein Anbieter mit deutscher Erlaubnis leisten muss und was nicht.

Die Rolle der GGL und was sie mit einer Freiwette zu tun hat

Die GGL erteilt die Erlaubnis, Sportwetten in Deutschland zu veranstalten. Sie führt die Whitelist, prüft die Anbieter, überwacht die Einhaltung der Auflagen und kann Bußgelder verhängen. Eine Freiwette selbst ist nicht direkt Gegenstand der Aufsicht – es gibt keine Vorschrift, die einen Bonusdeckel oder eine Mindestquote für Freiwetten festlegt.

Die GGL hat aber sehr wohl etwas mit der Werbung zu tun: Nur Inhaber einer Erlaubnis dürfen in Deutschland für Sportwetten werben. Das schließt Werbung für Freiwetten ein. Anbieter ohne Erlaubnis dürfen weder eine Freiwette anbieten noch dafür werben. Die Aufsicht erstreckt sich auf das Ob, nicht auf das Wie.

Wichtig: Eine Freiwette von einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis ist illegal. Die GGL warnt regelmäßig vor solchen Angeboten – am 17. September 2026 etwa vor Anbietern wie Platincasino. Diese Anbieter fallen aus dem Schutz von OASIS und LUGAS heraus, und eine Auszahlung ist ungewiss.

Warum die Malta-Konstruktion Standard ist

Die hier verglichenen zehn Anbieter haben ihre Erlaubnisinhaber mit Sitz in Malta. Das ist kein Zufall: Der Glücksspielstaatsvertrag setzt eine EU-rechtlich verankerte Erlaubnis voraus, und Malta gehört zu den wenigen EU-Mitgliedstaaten mit einer etablierten Glücksspielaufsicht. Die juristische Konstruktion mit einer maltesischen Gesellschaft ist die Folge, kein Hinweis auf mangelnde Seriosität.

Wichtig: Die maltesische Glücksspielaufsicht (MGA) ist für die deutsche Erlaubnis nicht relevant. Was zählt, ist die GGL-Whitelist. Die Malta-Konstruktion ist die EU-rechtliche Hülle; die deutsche Erlaubnis steht daneben und ist das eigentliche Regulierungsinstrument.

Warum die 1.000-€-Grenze bei einer Freiwette eine Rolle spielt

Eine Freiwette verleitet dazu, die Auslöseschwelle zu erreichen – etwa eine Mindesteinzahlung von 10 € oder 20 €. Das ist wenig. Wer aber auf vielen Anbietern parallel spielt, um an verschiedene Freiwetten zu kommen, überschreitet schnell das Monatslimit von 1.000 €.

Das ist kein Problem mit der Freiwette selbst, sondern mit der Spielstrategie. Wer parallel auf fünf Anbietern je 200 € einzahlt, um an fünf Freiwetten zu kommen, hat 1.000 € bewegt und keinen Mehrwert an Bonus – und riskiert, gegen das Parallel-Spiel-Verbot zu verstoßen, das über die LUGAS-Aktivitätsdatei überwacht wird.

Wer Freiwetten nutzt, sollte das bei einem Anbieter tun, bei dem er ohnehin spielt. Wer die Freiwette zum Anlass nimmt, das eigene Spielverhalten auszuweiten, hat das Werbeangebot falsch verstanden.

Die Freiwette im Kontext der Wettsteuer

Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 % auf den um die Steuer selbst verminderten Einsatz. Ob und wie der Anbieter diese Steuer an den Kunden weitergibt, ist Sache des Anbieters. Bei einigen Anbietern wird die Steuer vom Einsatz abgezogen, bei anderen vom Gewinn, bei wieder anderen vollständig vom Anbieter getragen.

Für eine Freiwette heißt das: Wird die Steuer vom Einsatz abgezogen, schmälert sie den Bruttogewinn. Bei einer 10-€-Freebet auf eine 3,00-Quote bleibt nach Steuer weniger Netto. Die genaue Buchung hängt vom Anbieter ab.

Diese Frage ist eine, die Leser beim jeweiligen Anbieter prüfen sollten – sie steht im Hilfebereich oder in den AGB.

Wie sich die Bedingungen zwischen den Anbietern unterscheiden

Die Unterschiede liegen in den Details:

Diese Aufzählung zeigt, dass das Wort „Freiwette“ zwischen den Anbietern Unterschiedliches bedeuten kann.

Was eine Freiwette bei einem Offshore-Anbieter riskiert

Ein Offshore-Anbieter hat keine deutsche Erlaubnis. Eine Freiwette von dort ist kein deutsches Glücksspiel und unterliegt deutschem Recht nicht. Wer dort spielt, hat keinen Zugang zu OASIS oder LUGAS, keine Auszahlungsgarantie und im Streitfall keinen deutschen Rechtsweg.

Der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht. Hintergrund war eine Klage gegen Tipico auf Rückzahlung von Verlusten aus den Jahren 2013 bis 2018. Der Generalanwalt des EuGH hat in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 grundsätzlich für möglich gehalten, unlizenzierte Anbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten. Beide Verfahren zeigen die rechtliche Unsicherheit, in der sich Spieler bei Offshore-Angeboten bewegen.

Die Empfehlung ist klar: Wer in Deutschland wettet, nutzt einen Anbieter mit GGL-Erlaubnis. Die Whitelist ist die einzige verlässliche Quelle.

Häufige Fragen

Was bedeutet Freiwette bei Sportwetten?

Eine Freiwette ist ein Wettguthaben, das ein Anbieter einem Kunden für eine Wette zur Verfügung stellt – entweder als Werbeangebot nach einer Einzahlung oder als Erstattung nach einem verlorenen Spiel. Sie wird auf einem Wettschein platziert und nicht bar ausgezahlt. Der Einsatz der Freiwette wird im Gewinn in der Regel nicht ausgezahlt.

Wird der Einsatz einer Freiwette zusammen mit dem Gewinn ausgezahlt?

In der Regel nicht. Die Standardregel der meisten Anbieter lautet: Gewinn = Einsatz × (Quote − 1). Bei einer 10-€-Freebet auf eine 3,00-Quote erhält der Kunde 20 € zurück, nicht 30 €. Diese Regel sollte vor der Platzierung geprüft werden, sie steht im Angebotstext.

Woran ist erkennbar, ob eine Freiwette an Bedingungen wie Mindestquote oder Frist geknüpft ist?

Im Angebotstext. Jede seriöse Freiwette nennt Mindestquote, Frist und Aktivierungsbedingung. Wer eine Freiwette ohne diese Angaben sieht, sollte skeptisch sein. Häufige Werte: Mindestquote 1,50 bis 2,00, Frist 7 bis 14 Tage, Aktivierung über „Meine Boni“ oder Auswahl vor der Wette.

Wie lässt sich auf der GGL-Whitelist prüfen, ob ein Anbieter eine Freiwette rechtmäßig anbieten darf?

Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder führt jeden Anbieter mit Erlaubnis, das Datum der Ersterlaubnis und den Inhaber. Sie ist auf der Webseite der GGL öffentlich zugänglich und die einzige verlässliche Quelle. Eine Freiwette darf nur ein Anbieter mit deutschem Whitelist-Eintrag anbieten.

Wie wirken sich Mindestquote und Umsatzbedingungen auf den Wert einer Freiwette aus?

Eine hohe Mindestquote schränkt die Spielauswahl ein und reduziert den Wert, weil nicht jedes Spiel die Mindestquote erreicht. Eine zusätzliche Umsatzbedingung auf den Gewinn schmälert den ausgezahlten Betrag. Bei einer 100-€-Freebet auf 1,90 / 1,90 mit Marge 5 % liegt der Wert bei rund 45 €; eine Umsatzbedingung von 5× auf den Gewinn würde ihn weiter reduzieren.

Wie berechnet sich der Gewinn einer Freiwette bei einer Quote von 2,50, wenn der Einsatz nicht mitgezahlt wird?

Eine 10-€-Freiwette auf 2,50 zahlt bei Gewinn 25 € aus: 10 € × (2,50 − 1) = 15 € Gewinn plus 10 € Einsatz, aber der Einsatz wird nicht erstattet, also 15 €. Wer den Wert vor Marge schätzt, zieht noch den Marktanteil ab; bei einer Marge von rund 6 % (1,90 / 1,90) liegt der mittlere Wert etwas niedriger.

Inhalt erstellt vom Team «pokalwetteninfo»