Afrika-Cup-Wettanbieter 2026: Was die Whitelist wirklich zeigt
Ladevorgang...
Der Afrika-Cup trägt in jedem Jahr einen anderen Namen als der, in dem er stattfindet. Die Ausgabe 2025 wurde zwischen dem 21. Dezember 2025 und dem 18. Januar 2026 in Marokko ausgetragen; die nächste, der Afrika-Cup 2027, ist für den 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda geplant. Ein Turnier namens „Afrika-Cup 2026“ gibt es nicht – die Jahreszahl im Suchwort ist das Veröffentlichungsjahr dieser Seite, kein Austragungsjahr. Wer 2026 auf afrikanischen Fußball wetten will, vergleicht daher nicht eine laufende Edition, sondern Anbieter, die für die letzte und die kommende Ausgabe ein Programm hatten oder aufstellen werden. Genau das leistet diese Seite: zehn lizenzierte Wettanbieter, nebeneinander gestellt nach Erlaubnis, Wettprogramm, Quotenrahmen und Bedingungen – ohne Versprechen, ohne Tipps, ohne prognostizierten Sieger.

Stand: Oktober 17, 2026; geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026.
Wie sich Afrika-Cup-Wettanbieter überhaupt vergleichen lassen
Ein nüchterner Vergleich beginnt nicht beim Quotenbild, sondern bei der Frage, ob ein Anbieter überhaupt in Deutschland Sportwetten vermitteln darf. Die Erlaubnis nach § 9a Abs. 1 Nr. 3 GlüStV ist an einen Eintrag auf der Whitelist der GGL gebunden; ohne diesen Eintrag ist jedes Angebot in Deutschland unerlaubtes Glücksspiel. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan steht in dieser Liste nicht – kein deutsches Gericht und keine deutsche Aufsicht erkennt sie als Erlaubnis an. Wer trotzdem dort spielt, hat im Streitfall keinen deutschen Rückgriff, ist nicht über OASIS erfasst und nicht an die LUGAS-Limits angeschlossen.

Sind diese Voraussetzungen geklärt, lässt sich vergleichen, was ein Anbieter tatsächlich auf den Bildschirm bringt: Welche Märkte zum Afrika-Cup stehen überhaupt im Programm – Turniersieger, Gruppensieger, Spielausgang, Torschützenkönig, Halbfinale, Finale? Wie eng ist die Marge auf den Aufeinandertreffen afrikanischer Mannschaften, gemessen an Wettbewerben mit größerem Wettvolumen? Welche Live-Märkte sind überhaupt zulässig – § 21 Abs. 4 GlüStV erlaubt in laufenden Spielen nur das Endergebnis sowie das nächste Tor, den nächsten Satz oder ähnliche seltene Ereignisse, niemals den nächsten Punkt im Tennis oder den nächsten Korb im Basketball. Wie verhält es sich mit der Wettsteuer, die nach §§ 16-25 RennwLottG 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“ beträgt – die Anbieter entscheiden individuell, ob sie diese Last ganz, teilweise oder gar nicht an die Spielenden weitergeben.
Hinzu kommen technische Merkmale: ein Konfigurator, der Märkte aus verschiedenen Partien bündelt; ein Cash-Out, der vor dem Spielende einen Teil des Gewinns sichert; ein Live-Stream afrikanischer Qualifikations- und Turnierspiele direkt im Wettkonto. Was eine Vergleichsseite nicht leisten kann, ist die Voraussage, wer das Turnier gewinnt – eine Quote ist eine Wahrscheinlichkeit, keine Prophezeiung.
Was die letzte und die kommende Ausgabe für das Wettprogramm bedeuten
Der Afrika-Cup wird seit 1957 von der CAF ausgetragen; Ägypten führt die ewige Bestenliste mit sieben Titeln an, Samuel Eto’o hält den Torrekord mit 18 Treffern. Seit 2019 nehmen 24 Mannschaften teil, sechs Vierergruppen spielen eine Gruppenphase, aus der die beiden Gruppenersten, die beiden Gruppenzweiten und die vier besten Gruppendritten in die K.-o.-Runde einziehen; bei Gleichstand folgen Verlängerung und Elfmeterschießen. Nach der Austragung 2027 soll das Turnier ab 2028 nur noch alle vier Jahre stattfinden – der Rhythmus, in dem sich Wettmärkte und Angebote aufstellen, verschiebt sich also.
Die Ausgabe 2025 endete am 18. Januar 2026 mit einem 1:0-Sieg Senegals gegen Gastgeber Marokko nach Verlängerung. Zwei Monate später wertete die CAF das Spiel mit 3:0 für Marokko, weil Senegals Spieler nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit vorübergehend den Platz verlassen hatten; der senegalesische Verband kündigte Berufung beim CAS an. Torschützenkönig wurde Brahim Díaz mit fünf Treffern, das Spiel um Platz drei entschied Nigeria gegen Ägypten im Elfmeterschießen mit 4:2. Diese Resultate stehen am Ende der abgelaufenen Saison; die Quotenhefte und Sondermärkte der Anbieter orientieren sich an ihnen, wenn sie Sonderwetten zur Turnierhistorie anbieten. Die kommende Ausgabe 2027 meldet 54 Mannschaften zur Qualifikation – ein Indiz dafür, dass die Frühphase des Wettprogramms breit aufgestellt sein wird, sobald die Gruppenauslosung feststeht.
Welche Wetten sich auf den Afrika-Cup überhaupt lohnen
Drei Klassen von Wetten tragen das Afrika-Cup-Programm. Die Langzeitwetten – Turniersieger, Gruppensieger, Torschützenkönig – haben lange Laufzeiten, deren Quoten sich über Monate verändern; sie sind anfällig für Verletzungen und politische Ereignisse, was eine Wette umso mehr zu einer Frage des Timings macht. Die Spielwetten auf den Einzelspielen entsprechen dem europäischen Standard: Heimsieg, Unentschieden, Auswärtssieg, Über/Unter-Tore, Handicap, doppelte Chance, Halbzeit/Endstand. Märkte auf Torschützen und Karten richten sich nach der Spielanalyse, die der Anbieter liefert.
Die dritte Klasse sind die Live-Wetten während des Spiels. Der deutsche Rahmen ist hier eng: live darf nach § 21 Abs. 4 GlüStV nur auf das Endergebnis sowie auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine vergleichbare seltene Spielkomponente gewettet werden. Märkte wie „nächster Punkt im Tennis“ oder „nächster Korb im Basketball“ sind im deutschen Programm nicht zulässig. Wer als Spielender das volle Live-Programm sucht, wird es auf einer Whitelist-Seite nicht finden – das ist kein Mangel des Anbieters, sondern die gesetzliche Grenze, die jeder Erlaubnisinhaber einhalten muss.
Quoten, Marge und Wettsteuer: die Mechanik hinter jeder Zahl
Eine Quote ist der Kehrwert der Wahrscheinlichkeit, multipliziert mit der Auszahlungsquote des Marktes. Die Auszahlungsquote eines Dreiwege-Markts (1X2) berechnet sich als 1 ÷ (1/Quote₁ + 1/Quote_X + 1/Quote_₂); der Rest auf 100 % ist die Marge des Anbieters. Nimmt man beispielhaft die Quoten 2,10 – 3,40 – 3,60, so ergibt sich eine Auszahlungsquote von rund 90,8 % und eine Marge von ungefähr 9,2 %. Das ist der Anteil, den der Anbieter von jedem Euro Einsatz auf diesem Markt im Durchschnitt einbehält – nicht von einer einzelnen Wette, sondern statistisch über sehr viele Wetten gerechnet.
Die Marge afrikanischer Märkte fällt erfahrungsgemäß höher aus als die der europäischen Top-Ligen, weil das Wettvolumen geringer und die Informationslage dünner ist. Anbieter reagieren darauf mit höherer Vorsicht im Quotenbild, was sich auf den erwarteten Rückfluss auswirkt. Die Faustregel: je unbekannter die Liga oder das Turnier, desto größer der Hausvorteil pro Markt.
Die Wettsteuer ändert die Rechnung zusätzlich. 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz minus die Steuer selbst“ ergeben rund 5,03 % des eingezahlten Betrags; die Schuld liegt nach § 19 RennwLottG beim Veranstalter, nicht bei der spielenden Person. Was die Anbieter daraus machen, ist ihre Entscheidung. Einige ziehen die Steuer vom Bruttoeinsatz ab, andere vom Bruttogewinn, einzelne – Winamax wirbt im Footer seiner Website mit „0 % Wettsteuer und die besten Quoten“ – tragen sie aus eigener Tasche, gestützt auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen zwischen dem 1. April 2025 und 30. August 2025, in der Winamax laut Eigenangabe bei 45 % der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Was auch immer ein Anbieter wirbt, der Effekt auf das eigene Konto ist konkret: bei 100 € Einsatz und einer angenommenen Marge von etwa 9 % liegt der statistische Verlust bei rund 9 €; kommt die Wettsteuer hinzu, schluckt sie weitere 5,3 € auf den Bruttoeinsatz – und genau dieser Posten entscheidet, ob der Anbieter die Last schluckt oder durchreicht.
Rechtslage in Deutschland: was die Whitelist tatsächlich prüft
Die GGL in Halle (Saale) ist die zuständige Aufsichtsbehörde für die Erlaubnis nach § 9a GlüStV und führt die Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV. Deren Stand vom 2. Oktober 2026 weist 30 Einträge auf: 27 Veranstalter mit einer Sportwetten-Erlaubnis, zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten, sowie drei reine Pferdewetten-Veranstalter. Jede gelistete Domain ist eine .de-Domain – doch eine .de-Endung allein beweist nichts, entscheidend ist ausschließlich der Eintrag auf der Whitelist. Eine erste Erlaubnis wird für fünf Jahre erteilt (§ 4c Abs. 1 GlüStV); die Liste zeigt ausschließlich Ausstellungsdaten, kein Enddatum. Wer ein Enddatum sucht, sucht etwas, das die Liste nicht hergibt.

Was die Whitelist nicht abdeckt: Slots, Poker und Online-Casino stehen unter eigenen Erlaubnissen mit eigenen Regeln. Eine Sportwetten-Erlaubnis erlaubt keine Casino-Spiele, und eine Casino-Erlaubnis erlaubt keine Sportwetten. Wer auf einer lizenzierten Seite beides findet, sieht zwei getrennte Erlaubnisse mit getrennten Bedingungen.
Am 17. September 2026 warnte die GGL Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten wie „Platincasino“. Die Warnung ist nicht symbolisch: Anbieter ohne deutsche Erlaubnis fallen unter § 4 Abs. 1 GlüStV, und § 284 StGB stellt das Veranstalten, § 285 StGB die Teilnahme unter Strafe – die Teilnahme mit bis zu sechs Monaten oder einer Geldstrafe, das Veranstalten mit bis zu zwei Jahren. Strafverfolgungen gegen einzelne Spielende sind in der Praxis nicht etabliert; was aber fest etabliert ist, ist die zivilrechtliche Rückforderung verlorener Einsätze. Der Bundesgerichtshof hat dem EuGH am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht; der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus den Jahren 2013 bis 2018 zurück. Der Generalanwalt am EuGH, Nicholas Emiliou, hat in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 (Rechtssache C-530/24, Tipico) grundsätzlich für möglich gehalten, unlizenzierte Anbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten – mit einer Ausnahme, falls die Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Kein Verfahren dieser Art verspricht einer konkreten Person eine konkrete Rückzahlung, aber es verändert die Rechnung dessen, was ein Anbieter ohne deutsche Erlaubnis kostet.
Spielerschutz: was eine Lizenz konkret mit sich bringt
Die deutsche Erlaubnis verlangt vollständige Verifizierung bei Kontoeröffnung (§ 6a GlüStV). Bis zur Verifizierung darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden Spielbetrieb mit maximal 100 € Einzahlung erlauben, ohne Auszahlungen freizugeben. Anschließend gilt das gesetzliche Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 GlüStV: 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg, technisch durchgesetzt über die Limitdatei der LUGAS. Ein Anbieter darf für einzelne Personen ein höheres Limit festlegen – bis 10.000 €, in Ausnahmefällen bis 30.000 € – aber nur bei nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, nicht auf Selbstauskunft. Eine Herabsetzung greift sofort, eine Heraufsetzung erst nach sieben Tagen Schutzfrist.
Parallel gilt OASIS: die zentrale Sperrdatei nach §§ 8, 8a GlüStV, die bei Anmeldung und Login geprüft wird. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn die spielende Person eine Frist benennt, ansonsten mindestens ein Jahr. Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 GlüStV löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus – ein Sicherheitsventil, das lizenzierte Anbieter im Konto anbieten müssen. Parallelspiel ist nach § 6h GlüStV über die Aktivitätsdatei der LUGAS ausgeschlossen.
Wer hingegen bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, ist an keines dieser Systeme angeschlossen: weder OASIS noch LUGAS, weder das 1.000-€-Limit noch die Schutzfrist beim Limit, weder der Panikbutton noch die Insolvenzsicherung des Spielerguthabens auf einem geschützten Treuhandkonto. Zahlungen müssen nach § 6b Abs. 4 GlüStV von einem Konto im eigenen Namen bei einem Geldwäschegesetz-pflichtigen Institut kommen; anonyme Mittel und Kryptowährungen sind ausgeschlossen. Bei Kontoschließung ist das Guthaben nach § 6b Abs. 6-7 GlüStV innerhalb von fünf Werktagen gebührenfrei auszuzahlen.
Werbung und Bonus: was im deutschen Rahmen erlaubt ist
Nur Erlaubnisinhaber dürfen in Deutschland für Glücksspiel werben (§ 5 Abs. 7 GlüStV). Das Werbeverbot zwischen 06:00 und 21:00 Uhr betrifft Slots, Online-Poker und Online-Casino – ausdrücklich nicht Sportwetten. Für Sportwetten gilt: keine Werbung unmittelbar vor oder während der Live-Übertragung desselben Ereignisses auf demselben Kanal, keine Werbung mit aktiven Sportlerinnen oder Funktionären, keine Affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz (§ 5 Abs. 3, 6 GlüStV). Das GlüStV enthält keine Klausel, die einen Sportwetten-Bonus der Höhe nach begrenzt oder eine Umsatzquote vorschreibt – Beträge, Umsatzfaktoren und Mindestquoten stehen ausschließlich in den AGB des jeweiligen Anbieters. Ein Promo-Code wird hier nicht abgedruckt; wer ein Angebot prüft, prüft die Bedingungen, nicht einen Code.
Was die Vergleichstabelle zeigt – und was sie nicht zeigt
Die Übersicht der zehn Anbieter nach Whitelist-Status und Datum der Sportwetten-Erlaubnis ordnet diese nach dem Status der Whitelist und dem Datum der Sportwetten-Erlaubnis. Sie zeigt, wer überhaupt eine deutsche Erlaubnis hat und seit wann, sie zeigt aber nicht, wer „besser“ ist. Die Marge auf einem Afrika-Cup-Markt, das konkrete Wettprogramm zur kommenden Ausgabe, die Wettsteuer-Praxis, die Qualität des Live-Streams – all das lässt sich nicht in einer Spalte abbilden und gehört in die Lesearbeit, die jeder für sich erledigt.
| Anbieter | GGL-Whitelist-Status | Inhaber der Erlaubnis | Sportwetten-Erlaubnis seit |
|---|---|---|---|
| AdmiralBet | Erlaubt | Greentube Betting Malta Limited | 09.10.2020 |
| ODDSET | Erlaubt | ODDSET Sportwetten GmbH | 18.11.2020 |
| 888sport | Erlaubt | 888 Germany Limited | 30.06.2021 |
| bet-at-home | Erlaubt | Bet-at-home.com Internet Limited | 02.11.2020 |
| VBet | Erlaubt | SCGO Limited | 05.12.2023 |
| Betano | Erlaubt | Betkick Sportsbetting Limited | 19.02.2021 |
| Sportingbet | Erlaubt | Sportingbet (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
| Tipico | Erlaubt | Tipico Co. Limited | 09.10.2020 |
| Winamax | Erlaubt | WINAMAX (Société anonyme) | 29.06.2021 |
| Betway | Erlaubt | Betway Limited | 09.03.2021 |
Alle zehn Anbieter führen eine gültige deutsche Sportwetten-Erlaubnis. Das Datum in der letzten Spalte ist das Datum der Ersterlaubnis; eine Folgeerlaubnis verlängert die Frist nach § 4c Abs. 1 GlüStV um weitere fünf Jahre ab dem Datum der Folgeerlaubnis. Was die Übersicht nicht zeigt: Das Datum der Folgeerlaubnis, das Programm zur kommenden Afrika-Cup-Ausgabe, die Marge auf afrikanischen Märkten, die Wettsteuer-Praxis des Hauses, die Verfügbarkeit von Live-Streams afrikanischer Qualifikationsspiele und das Vorhandensein eines Konfigurators für Turnierwetten. Wer eines dieser Merkmale vergleichen will, muss es im Konto des jeweiligen Anbieters nachsehen – die Spalten dieser Seite hören dort auf, wo die Daten nicht in vergleichbarer Form vorliegen.
Die zehn Anbieter im Überblick
Was folgt, ist keine Empfehlung, sondern eine Bestandsaufnahme. Jeder Block hält fest, was der Anbieter auf den ersten Blick liefert und woran ein Leser den Vergleichsanspruch festmachen kann. Die Spalte „Wettangebot Afrika-Cup“ liest sich nirgendwo aus den Lizenzakten – sie verweist auf das, was ein Anbieter an typischen Märkten führt oder in der App-Beschreibung nennt.
AdmiralBet
AdmiralBet betreibt die Plattform AdmiralBet; Inhaberin der Sportwetten-Erlaubnis ist nach der Whitelist die Greentube Betting Malta Limited, mit einer Ersterlaubnis vom 9. Oktober 2020 und Folgeerlaubnissen vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024. Eine separate Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele auf slots.admiralbet.de besteht seit dem 28. September 2022 – sie ist eine andere Erlaubnis und gilt nicht für die Sportwetten. Der Anbieter führt die typischen Fußballmärkte, ist im deutschsprachigen Markt etabliert und teilt die Konzernzugehörigkeit mit der österreichischen Novomatic-Gruppe. Für die Afrika-Cup-Ausgabe 2027 wird das Programm – Turniersieger, Gruppensieger, Spielausgang – voraussichtlich spätestens nach der Gruppenauslosung vollständig stehen.
Urteil: Solide Whitelist-Position mit langer Erlaubnishistorie. Wer einen Anbieter mit klar dokumentierter Lizenzkette sucht, findet sie hier; die Frage, wie tief das Afrika-Cup-Programm tatsächlich wird, beantwortet erst der Blick ins Wettprogramm nach der Auslosung.
ODDSET
ODDSET wird vom Staatlichen Toto-Lotto-Unternehmen getragen; auf der Whitelist ist die ODDSET Sportwetten GmbH als Inhaberin eingetragen, mit einer Ersterlaubnis vom 18. November 2020 und einer Folgeerlaubnis vom 15. Dezember 2022. Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte die Erlaubnis für Sportwetten im Internet und im stationären Vertrieb mit Bescheid vom 15. Dezember 2022 erteilt. Die Aufsicht führt die GGL in Halle (Saale). ODDSET ist die Marke, die in deutschen Annahmestellen am stärksten sichtbar ist; online wie stationär teilt sich das Programm die gleichen Wettregeln.
Urteil: Die stationäre Verwurzelung gibt ODDSET ein Alleinstellungsmerkmal, das keine Online-Marke der Liste repliziert. Wer das Wettprogramm einer Annahmestelle schätzt, findet hier den digitalen Zwilling; das Afrika-Cup-Programm teilt die übliche Dreiwege- und Turnierstruktur.
888sport
Hinter 888sport steht die 888 Germany Limited, eingetragen auf der Whitelist mit einer Ersterlaubnis vom 30. Juni 2021 und einer Folgeerlaubnis vom 15. Dezember 2022. Die Muttergesellschaft ist die 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar; die Aktie wird seit September 2005 an der London Stock Exchange gehandelt. 888sport ist Teil einer breiteren Glücksspielgruppe, deren Casino-Sparte eigenen Erlaubnissen unterliegt – getrennt von der Sportwetten-Erlaubnis. Das Sportwettenprogramm deckt die europäischen Top-Ligen ab, ergänzt um ein breiteres Sekundärprogramm, in dem Afrika-Cup-Märkte zu erwarten sind.
Urteil: Konzernrückhalt und eine börsennotierte Mutter schaffen eine andere Stabilitätskategorie als reine Sportwetten-Newcomer. Was an Afrika-Cup-Tiefe verfügbar sein wird, entscheidet sich am Marktprogramm des Anbieters; die Lizenz steht.
bet-at-home
Die Bet-at-home.com Internet Limited ist Inhaberin der Erlaubnis auf der Whitelist; erste Erlaubnis am 2. November 2020, Folgeerlaubnis am 22. Dezember 2022, eigene Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28. Dezember 2022. Die österreichische Muttergesellschaft bet-at-home Entertainment GmbH ist im DACH-Raum seit langem etabliert; bet-at-home gehört zu den Marken, die das deutsche Lizenzregime früh umgesetzt haben. Das Sportwettenprogramm folgt dem europäischen Standard; afrikanische Märkte sind Teil des Sekundärprogramms und richten sich nach den Austragungsdaten.
Urteil: Lange DACH-Präsenz und frühe Lizenznahme. Wer einen Anbieter sucht, der das Lizenzregime nicht erst seit gestern kennt, hat hier eine plausible Adresse – die Afrika-Cup-Tiefe muss der Blick ins Wettprogramm zeigen.
VBet
Inhaberin ist die SCGO Limited mit Sitz im Luxe Pavilion, 2nd Level, Diamonds International Building, Portamasco, STJ 4010, St. Julian’s, Malta; die Whitelist weist die Sportwetten-Erlaubnis für VBet seit dem 5. Dezember 2023 aus. Damit ist VBet der jüngste Eintrag in der ersten Erlaubnisgeneration dieser Liste – kein Nachfolger einer früheren Erlaubnis, sondern ein Eintrag aus dem auslaufenden Übergangsregime. VBet ist international als Buchmacher mit osteuropäischem Hintergrund bekannt; das deutsche Wettprogramm ist schmaler aufgestellt als bei den etablierten Marken.
Urteil: Eine Lizenz in der ersten Welle, aber kein Traditionsname im deutschen Markt. Die Lizenz steht; wie umfangreich das Afrika-Cup-Programm ausfällt, hängt davon ab, wie stark der Anbieter die deutsche Sektion ausbaut. Für Leser, die auf eine breite Programmvielfalt Wert legen, ist VBet nicht der erste Anlaufpunkt.
Betano
Inhaberin der Erlaubnis ist die Betkick Sportsbetting Limited; erste Erlaubnis am 19. Februar 2021, Folgeerlaubnis am 16. Dezember 2022. Die App „Betano Sportwetten und Slots“ wird im Apple App Store von der Kaizen Gaming International Limited angeboten; in der Entwicklerbeschreibung nennt die App den Bet Builder, Cash Out und Live-Streaming unter anderem von LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL. Das Live-Stream-Portfolio ist umfangreich, konzentriert sich aber auf europäische und nordamerikanische Wettbewerbe; afrikanische Qualifikationsspiele sind nicht in der Liste der explizit genannten Übertragungen.
Urteil: Solider App-Auftritt mit dokumentiertem Funktionsumfang, aber das Live-Programm ist auf anderen Kontinenten dichter als in Afrika. Wer auf afrikanische Live-Streams wert legt, prüft das Programm zur Ausgabe 2027 direkt im Konto, bevor er sich festlegt.
Sportingbet
Inhaberin ist die Sportingbet (Deutschland) Limited; Ersterlaubnis am 9. Oktober 2020, Folgeerlaubnis am 21. Dezember 2022. Das Wettangebot umfasst einen „Konfigurator+“, mit dem Auswahlen aus verschiedenen Partien kombiniert werden können, sowie Live-Wetten. Zu den Sportarten zählen Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts und Snooker. Der Konfigurator ist für Turnierwetten wie den Afrika-Cup dann relevant, wenn man über mehrere Spiele hinweg kombinieren will; ein Konfigurator+ ist nicht zwingend ein Vorteil, aber eine eigene Klasse von Werkzeug.
Urteil: Der Konfigurator hebt Sportingbet aus der Reihe der Standard-Bookies heraus – wer mit Kombinationen über mehrere Partien arbeitet, hat hier ein passendes Werkzeug. Das Afrika-Cup-Programm folgt den europäischen Standards.
Tipico
Tipico Co. Limited ist Inhaberin der Erlaubnis; erste Erlaubnis am 9. Oktober 2020, Folgeerlaubnis am 9. Dezember 2022. Die Tipico-App nennt „Tipico Cashout“ zur Kontrolle über den Wettschein sowie Live-Wetten während des laufenden Spiels. Tipico ist die Marke, an der sich der Streit um die Rückforderung alter Einsätze vor dem BGH und EuGH entzündet – erwähnt nicht als Anklage, sondern als Beleg dafür, dass zivilrechtliche Rückforderungen gegen Anbieter ohne deutsche Erlaubnishistorie ein reales Risiko sind und die Spielpraxis verändert haben.
Urteil: Marktführer in Deutschland, mit dem umstrittensten zivilrechtlichen Verfahren der Branche im Gepäck. Das Programm zur Afrika-Cup-Ausgabe 2027 wird voraussichtlich alle Standardmärkte abdecken, plus Sonderwetten auf den Turniersieger – Standardware, in solide Qualität verpackt.
Winamax
Inhaberin ist die WINAMAX (Société anonyme); erste Erlaubnis am 29. Juni 2021, Folgeerlaubnis am 8. Dezember 2022. Winamax bewirbt im Footer seiner Website „0 % Wettsteuer und die besten Quoten“ und bezieht sich dabei auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball zwischen dem 1. April 2025 und 30. August 2025, nach der Winamax bei 45 % der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Zusätzlich bietet Winamax über Winamax TV Live-Streams aus La Liga, Serie A, Ligue 1, Primeira Liga, Eredivisie und MLS, von den vier Grand-Slam-Turnieren und allen ATP- und WTA-Turnieren sowie der NBA und NFL. Afrikanische Wettbewerbe sind in dieser Liste nicht aufgeführt.
Urteil: Die Werbung mit „0 % Wettsteuer“ ist die einzige direkte Aussage im Werbetext dieses Anbieters – sie verschiebt den Mechanikposten, den andere Anbieter vom Gewinn oder Einsatz abziehen, auf das Haus. Das ist ein Vorteil, den eine Wettsteuer-Praxis anderer Häuser so nicht bietet. Das Live-Programm ist europäisch und nordamerikanisch aufgestellt; Afrika-Cup-Streams muss der Anbieter erst ins Programm aufnehmen.
Betway
Die Betway Limited ist Inhaberin der Erlaubnis; erste Erlaubnis am 9. März 2021, Folgeerlaubnis am 23. Dezember 2022. In der App-Beschreibung erscheint der Cash-Out unter „Meine Wetten“ mit einem grünen Symbol; der Wert der Wette wird angezeigt, ausgezahlt werden kann der gesamte Betrag oder ein Teil. Zusätzlich gibt es einen Wettkonfigurator für Fußballspiele, der „Konfigurator+“ kombiniert Auswahlen aus verschiedenen Partien. Betway ist international breit aufgestellt, mit starker Position in Großbritannien und Kanada; in Deutschland gehört die Marke zu den etablierten Lizenznehmern.
Urteil: Solider Funktionsumfang, vergleichbar mit Sportingbet. Wer einen Cash-Out mit Teilbetrag sucht, findet ihn dokumentiert; wer afrikanische Live-Streams will, prüft das Programmfeld zur Ausgabe 2027.
Wie die Rechnung konkret aussieht: ein Beispielmarkt und seine Folgen
Eine Quote ist eine Wahrscheinlichkeit – aber sie ist auch das, was am Ende ausgezahlt wird, abzüglich der Marge des Hauses und abzüglich der Wettsteuer, falls der Anbieter sie durchreicht. Ein Beispiel verdeutlicht die Mechanik: Auf einem Dreiwege-Markt stehen die Quoten 2,10 – 3,40 – 3,60. Die Auszahlungsquote des Marktes ist 1 ÷ (1/2,10 + 1/3,40 + 1/3,60), also rund 0,9076 oder 90,8 %. Was bleibt, ist eine Marge von etwa 9,2 % – der Anteil, den der Anbieter im Durchschnitt von jedem Euro auf diesem Markt behält.
Bei einem Einsatz von 100 € auf den Heimsieg zur Quote 2,10 zahlt der Anbieter im Gewinnfall 210 € brutto zurück. Zieht er die Wettsteuer ab, behält er davon noch die 5,3 % auf den Einsatz (rund 5,03 €), bevor er den Nettogewinn auszahlt. Reicht er die Wettsteuer nicht durch, gewinnt die spielende Person 110 € netto. Über sehr viele Wetten gerechnet verliert sie auf diesem Markt rund 9,2 % ihres Einsatzes; auf afrikanischen Märkten liegt dieser Wert erfahrungsgemäß höher.
Ein zweites Beispiel: eine Live-Wette auf das nächste Tor in einem Afrika-Cup-Spiel zur Quote 1,85. Auszahlungsquote hier nicht ohne weiteres berechenbar, weil es sich um einen einzelnen Ausgang handelt – die Marge steckt bereits in der Quote. Bei einem Einsatz von 50 € zahlt der Anbieter 92,50 € brutto im Gewinnfall. Auch hier hängt der Nettogewinn davon ab, ob der Anbieter die Wettsteuer einbehält oder trägt.
Die Formel, die in jedem dieser Fälle dieselbe bleibt: Auszahlungsquote plus Marge ergeben 100 %, und was die spielende Person am Ende erhält, hängt vom Wettsteuer-Modell des Hauses ab. Wer das Wettsteuer-Modell nicht kennt, kennt den Preis seiner Wette nicht.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Drei Merkmale entscheiden darüber, welcher der zehn Anbieter für eine konkrete Person der passende ist: das Afrika-Cup-Programm im Wettkonto zur jeweiligen Saison, die Wettsteuer-Praxis des Hauses, und die Funktionalität, mit der man ohnehin arbeitet. Die Erlaubnis haben alle zehn; was sie unterscheidet, ist die Bequemlichkeit, mit der man das eigene Wettverhalten abbildet.
Wer viele Märkte aus mehreren Partien kombinieren will, ist mit Sportingbet oder Betway gut bedient – beide nennen einen Konfigurator+. Wer Cash-Out mit Teilbeträgen sucht, findet ihn dokumentiert bei Betway und in der App-Beschreibung bei Tipico. Wer auf Live-Streams angewiesen ist, schaut auf Winamax, dessen Stream-Portfolio allerdings afrikanische Wettbewerbe nicht explizit aufführt. Wer die Wettsteuer nicht selbst tragen will, findet mit Winamax einen Anbieter, der sie offensiv bewirbt – was den Mechanikposten aus der Rechnung der spielenden Person herausnimmt. Wer das stationäre Netz schätzt, geht zu ODDSET. Wer eine möglichst breite Konzernstabilität sucht, schaut auf 888sport.
Die Frage „Wer ist der beste Afrika-Cup-Wettanbieter?“ hat keine objektive Antwort. Sie hat eine Antwort, die vom Wettverhalten, der Wettsteuer-Empfindlichkeit und dem Programmangebot zur jeweiligen Ausgabe abhängt. Wer 2027 wetten will, prüft das Programm nach der Gruppenauslosung; wer das Vorgängerturnier 2025 nachbereiten will, sieht sich die abgeschlossenen Märkte im Archiv des Anbieters an. Beides leistet diese Seite nicht – sie leistet die Vorauswahl.
Häufige Fragen
Wonach lässt sich ein Wettanbieter für den Afrika-Cup vergleichen, ohne Gewinne zu versprechen?
Ein sachlicher Vergleich beginnt mit dem Whitelist-Eintrag nach § 9 Abs. 8 GlüStV: steht der Anbieter dort, hat er eine deutsche Erlaubnis; steht er dort nicht, ist jedes Angebot in Deutschland unerlaubt. Innerhalb der Whitelist vergleicht man die Marge auf Afrika-Cup-Märkten, die Wettsteuer-Praxis, das Live-Programm und das Vorhandensein eines Konfigurators für Kombinationen über mehrere Spiele. Was nicht vergleichbar ist: ein prognostizierter Sieger.
Wann soll der Afrika-Cup 2027 stattfinden, und welche Ausgabe liegt zuletzt zurück?
Die nächste Ausgabe ist für den 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda geplant; 54 Mannschaften haben sich zur Qualifikation gemeldet. Die letzte Ausgabe endete am 18. Januar 2026 in Marokko mit dem 1:0-Sieg Senegals gegen den Gastgeber nach Verlängerung, zwei Monate später wertete die CAF das Spiel mit 3:0 für Marokko, der senegalesische Verband kündigte Berufung beim CAS an. Ein Afrika-Cup 2026 ist nicht terminiert.
Wie lässt sich prüfen, ob ein Anbieter auf der Whitelist der Glücksspielbehörde steht?
Die Whitelist ist auf der Website der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder öffentlich einsehbar. Sie führt jeden Erlaubnisinhaber mit Domain, Inhaber und Datum der Ersterlaubnis. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan steht in dieser Liste nicht und gilt in Deutschland nicht als Erlaubnis; eine .de-Domain allein beweist ebenfalls nichts.
Wie unterscheidet sich der Umgang mit der Sportwettensteuer zwischen Anbietern, und wie wirkt sie sich auf die Quote aus?
Die Steuer nach §§ 16-25 RennwLottG beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer selbst“, also rund 5,03 % des eingezahlten Betrags, und ist vom Veranstalter geschuldet, nicht von der spielenden Person. Der Anbieter entscheidet, ob er die Steuer vom Einsatz, vom Gewinn oder aus eigener Tasche trägt; Winamax wirbt im Footer mit „0 % Wettsteuer“, andere Anbieter ziehen sie vom Bruttogewinn ab. Die effektive Quote hängt direkt davon ab, wer die Last trägt.
Welche Umsatzbedingungen und Mindestquoten sind bei Willkommensangeboten für Turnierwetten zu beachten?
Der GlüStV enthält keine Vorgaben zu Betrag, Umsatzfaktor oder Mindestquote eines Sportwetten-Bonus; diese Werte stehen ausschließlich in den AGB des Anbieters. Wer ein Willkommensangebot prüft, liest dort den Umsatzfaktor, die Frist, die zugelassenen Märkte und die Mindestquote. Ein Promo-Code wird hier nicht abgedruckt; das Angebot steht und fällt mit seinen Bedingungen, nicht mit einem Code.
Warum zählt eine Lizenz aus Curaçao oder Malta für Wetten in Deutschland nicht als Nachweis?
Eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta ist eine Erlaubnis des jeweiligen Sitzstaates, nicht des Glücksspielstaatsvertrags. § 4 Abs. 1 GlüStV verbietet das Veranstalten und Vermitteln von Glücksspiel ohne deutsche Erlaubnis; eine ausländische Lizenz hebt das Verbot nicht auf. Wer bei einem solchen Anbieter spielt, ist nicht über OASIS oder LUGAS an die deutschen Schutzsysteme angeschlossen, hat im Streitfall keinen deutschen Rückgriff und riskiert zivilrechtliche Rückforderungen, wie sie in mehreren Verfahren vor deutschen Gerichten verhandelt werden.
Turniere – pokalwetteninfo
Inhalt erstellt vom Team «pokalwetteninfo»
